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Musik hören - womit , Audiophil oder Kofferradio?

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von Guido1980, 9.Oktober.2017.

  1. Guido1980

    Guido1980 Ist fast schon zuhause hier

    Da ich in neue Hifi Komponenten nebst Lautsprechern investiert habe, würde mich mal interessieren wie Ihr eure tägliche Dosis Musik zu euch nehmt?! In welchem Raum hört Ihr, gibt es dediziertes Hören oder kocht Ihr dabei oder putzt oder was auch immer...

    Ich für meinen Teil habe nun endlich mal Lautsprecher angeschafft von denen ich schon als Jugendlicher geträumt habe. Nein, keine BOOOMBox oder sowas - eher audiophil und edel.

    Ich habe mir Rubicon 8 von DALI gegönnt mit einem entsprechenden Verstärker davor. Musik hören nimmt jetzt wieder einen wesentlich größeren Teil des Tages ein. Der Klang ist so voll und nah das es teilweise wirklich Gänsehaut hervorruft und emotional anregt. Wahnsinn.

    Welche Aufnahmen (von der Qualität der Tonaufnahme her, nicht der Inhalt der Musik) würdet Ihr als äusserst gelungen benennen?

    Würde hier gern ein wenig fachsimpeln.

    Neugierige Grüße,

    Guido
     
  2. hiroaki

    hiroaki Schaut öfter mal vorbei

    Hi,
    früher hab ich für Lautsprechertests gerne zwei Schallplatten dabei gehabt.

    1. Ortofon pick up test record. Eigentlich zur Einstellung des Plattenspielers gedacht. Auf der Rückseite diverse Stücke verschiedener Stile. Ganz nett finde ich, dass zu jedem Stück beschrieben ist, wie es klingen und was man hören sollte.
    2. Oscar Peterson Trio: We Get Requests. Neben der Tatsache, dass mich die Scheibe auch musikalisch sehr anspricht, dient sie auch als Test der Lautsprecher. Sehr tiefer gestrichener Bass, leicht verhangenes Klavier. Leider wurde die später aufgelegte CD neu und schlechter abgemischt, was an einigen Stellen zu Verzerrungen führt.

    Ansonsten lohnen sich die CDs, die bei audiophilen Zeitschriften (z.B.: Stereoplay) manchmal beiliegen. Die werden extra nach Aufnahmequalität zusammengestellt.

    Grüße
    Robert
     
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  3. flar

    flar Ist fast schon zuhause hier

    Moin, moin

    Ich höre die meisten CDs sehr bewußten, allerdings über die Monitorabhörboxen in meinem Arbeitszimmer, zum Musik hören brauche ich Ruhe und 8 jährige und Teenager, inklusive deren Freunde, sind zu Ruhe irgendwie nicht in der Lage. ;)

    Zum anhören gibt es natürlich viele tolle Sachen, sehr interessant finde ich die Aufnahmen die Frank Zappa mit dem London Symphony Orchestra ein gespielt hat.
    Die sind in einem alten Filmstudio in London entstanden das so gut wie keinen Raumklang bot. Die meisten Instrumente wurden Gruppenweise mit Grenzflächenmikrophonen aufgenommen und den Instrumentengruppen wurden dann nachträglich via Hallgeräten unterschiedliche "Räume" verpaßt. Das klingt sehr interessant, ist allerdings mit Kopfhörern sehr viel deutlicher wahrzunehmen.

    Wenn es etwas (!) poppiger sein soll, Danny Gattons "Crusin' deuces" finde ich hervorragend gemischt und gemastert.
    Bei Jazz Aufnahmen finde ich vieles von dem was Rudy van Gelder für Blue Note Records gemacht hat sehr gelungen.
    Je nach dem Veranstaltungsort sind klassische Rundfunkübertragen aus Konzertsälen aber auch oft echte Ohrenerwärmer!

    Wegen der neuen Stereoanlage viele etwas neidvolle Grüße Ralf ;)
     
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  4. quax

    quax Ist fast schon zuhause hier

    Meine Frage dazu ist nur zur Hälfte so komisch gemeint wie sie klingt:
    Bevor ihr euch Audiophiles und Edles anschafft, lasst ihr bei euch eine Audiometrie machen?
    LG quax
     
    bluefrog, p-p-p und 47tmb gefällt das.
  5. 47tmb

    47tmb Ist fast schon zuhause hier

    Leider finde ich kaum Muße, zu Hause bewusst(!) Musik zu hören.

    Von daher ist mein Auto der Ort, wo ich meistens "Konserve" höre. Ok, da steckt denn dann auch ein wenig mehr drin als zwei 15W-Teller in der Türverkleidung :)

    Cheerio
    tmb

    Für's "Studio" habe ich mir zwei Yamaha Nahfeldmonitore gegönnt, die von nem älteren Harman Kardon befeuert werden.
     
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  6. Viper

    Viper Ist fast schon zuhause hier

    ...die optimierte Raumakustik ncht vergessen;)
     
  7. Viper

    Viper Ist fast schon zuhause hier

    In der Tat höre ich oft, wenn ich mal mit dem Kochen dran bin und allein im Wohnraum (Wohn-Ess-Koch-Großraum), eine CD mit entsprechender Lautstärke (Pioneer 5.1/Canton).
    Zum bewußten, differenziertem Hinhören hocke ich mich selbstverständlich auf einem Stühlchen direkt vor die Lautsprecher.

    Eigentlich bin ich CD-Fan in DDD-Qualität. Aber ich war auch mal bei einem guten Bekannten, ein absoluter Audiofreek mit Highend-Equipment (...weiß leider keine Details).
    Aber bei einem direkten Vergleich dort von CDs mit LPs (identisches Album) hörten sich die alten Scheiben wirklich noch um eine Nuance besser an...
     
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  8. Claus

    Claus Moderator

    Mir geht es wie Jürgen: viel im Auto! Deshalb schaue ich da auch darauf, dass es sich halbwegs vernünftig anhört und nicht nur plärrt.
     
  9. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Audiophil über eine T+A Anlage (incl. Lautsprecher, die ist schon 15 Jahre alt, aber immer noch top.)

    Beim bewußten hören am liebsten über CD. Ich habe noch einige CDs von JETON. Das war ein Label welches sich in den 80igern und 90igern darauf spezalisiert hatte mit bester Tontechnik in DDD aufzunehmen.

    "Brothers in Arms" von den Dire Straits ist m. E. auch hervorragend aufgenommen.

    Ich habe über Jahre auch CDs nach Empfehlung von STEREOPLAY oder AUDIO gekauft, die besonders gut produziert waren.

    Beim Kochen oder in Gesllschaft läuft meist "Spotify", sehr praktisch, eine schier unerschöpfliche Bibiliothek. Aber leider von der Klangqualität (noch) nicht an die CD heranreichend.

    CzG

    Dreas
     
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  10. Long John Silver

    Long John Silver Ist fast schon zuhause hier

    Ach ja ... ich bin also nicht alleine ... meine täglichen 2-3 Stunden im Auto nutze ich für meine Musikdosis (und fülle die Kasse von iTunes ... MFiT klingt ziemlich gut über die Autoboxen, die zum Glück nicht ganz übel sind).

    Zuhause habe ich meine uralte Thorens / Musical Fidelity / Rauna Leira II Kette aus der Mottenkiste geholt und wenn ich gaaaanz viel Zeit und Muße habe, lümmel ich mich mit einem Glas Wein davor und lege alte Platten auf. Das hat aber eher nostalgische als audiophile Beweggründe.

    Im Wohnzimmer steht eine Harman/Kardon 2.1 Anlage (die selten läuft und wenn dann vor Allem zum Abspielen von DVDs) und in der Küche ein Bose Brüllwürfel.

    So schön guter Klang ist, so sehr interessiert mich inzwischen die Musik mehr als die Spielerei am Klang. Also eher Inhalt als Form.

    LJS
     
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  11. RomBl

    RomBl Ist fast schon zuhause hier

    Früher war ich ein HIFI-Freak, heute hält sich das aus zeitlichen Gründen in Grenzen. Ich habe da auch einiges an Geld investiert und erfreue mich immer noch daran, wenn ich die Anlage anschalte.
    Nichtsdestotrotz höre ich Musik ausschließlich bewußt - Hintergrundgedudel ist ein Graus für mich.
    Zu Hause höre ich mehrheitlich Vinyl (ich sammle Platten seit meinem 15. Lebensjahr), selten CD, im Auto nur CD.
    Als CD-High-Level-Standard kann ich XRCD´s von JVC empfehlen.
    Knaller ist diese CD - für alle, die Blues mögen:
    https://www.sieveking-sound.de/musik/doug-macleod-come-to-find.html
     
    Zuletzt bearbeitet: 9.Oktober.2017
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  12. macpom

    macpom Ist fast schon zuhause hier

    Ich war zu LP Zeiten extrem Audiophil unterwegs (Linn und Naim Audio). Da hab ich dann auch die Flöhe husten gehört, was dem entspannten Musikgenuss teilweise entgegenwirkte.
    Der Plattenspieler ist mit dem Ende der Schallplattenära und der Gründung meiner Familie verschwunden. Der Rest der Kette ist noch da, und ein guter Thorens ist wieder dazugekommen. Trotzdem läuft primär der Fernseher über die Anlage.
    Musik höre ich derzeit fast nur noch über itunes in einfacher Qualität und über Kopfhörer (Airpods). Ich versuche die Musik zu genießen und nicht so sehr auf den Klang zu achten. Für guten Klang spiele ich ja nun Saxophon. Ein bischen vermisse ich aber manchmal das umwerfende Gefühl, dass sich früher beim hören über den Linn LP12 Plattenspieler einstellte. Vieleicht werde ich ja doch noch mal rückfällig. Die digitale Musikwiedergabe hat mich leider nie wirklich tief berühren können. Es kann aber auch sein, dass das inzwischen auch der LP12 nicht mehr schaffen würde. Mit der Zeit wird man irgendwie ein anderer Mensch.

    Andreas
     
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  13. saxbert

    saxbert Kann einfach nicht wegbleiben

    Schönes - und fast unerschöpfliches Thema @Guido1980 - und meine Gratulation zu diesen "Gourmet"-Boxen!

    Seit gut drei Jahren - wir konnten uns seinerzeit räumlich wesentlich vergrößern - höre ich wieder ganz bewusst über ordentliche Boxen (Focal) und eine ordentliche Anlage im Musikzimmer, und zwar CD und LP und - wo möglich, auch hochwertiges Tonband auf 38 cm (Masterbandkopien, die es jetzt zunehmend von Jazzklassikern etc. zu kaufen gibt). Wer mal so eine analoge Masterbandkopie gehört hat - diese wird von Hand direkt vom für die damalige Tonträgerproduktion abgemischten Masterband kopiert - u. diese mit CD und LP vergleicht, hört sofort, wie viel Qualitätseinbußen beim sog. Mastering (um nicht zu sagen Loudness-Mastering!) bei CD und häufig auch auf der LP "auf der Strecke" bleiben.
    Manchmal vertiefe ich dann mit Musik-Freunden eine solche Hör-Session, u. wir vergleichen die verschiedenen Medien. Dann denke ich für mich: "Wenn uns jetzt jemand zuschaut, wie wir da vor den Boxen sitzen/liegen - der schickt uns glatt in die Psychiatrie" ....

    Also - bei mir ist tatsächlich überwiegend "audiophil" angesagt - und auch unterwegs höre ich kaum noch mp3, sondern "High Resolution Audio Files" mit hoher Sampling-Rate auf einem entsprechenden Player. Häufig auch selbst digitalisierte LPs. Wer sich daran gewöhnt hat, möchte keine komprimierten Formate mehr zu sich nehmen / auf die Ohren bekommen ....

    viele Grüße
    saxbert
     
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  14. DiMaDo

    DiMaDo Ist fast schon zuhause hier

    Im Büro (da wo ich die meiste Musik höre ;)) habe ich ein Pärchen Genelec 8050 an einem SPL Phonitor 2, angesteuert von einem RME Fireface 800.
    Das ist eine amtliche studiotaugliche Kombination, da ich hier auch Filmschnitt mache. Mir gefällt daran dass ich im Prinzip das höre was der Studiotechniker bei der
    Aufnahme hören wollte. Keinerlei Schönfärberei etc. Das klingt schon manchmal etwas anstrengend, aber ich will es so. Zumal ich im Studie die gleichen Boxen
    habe, angetrieben von RME ADI-8 DS MK III.
    Wohnzimmer, Schlafzimmer, Musikzimmer in der Wohnung, Küche - da muss es "leider" frauenkompatibel sein, und da ist für mich der beste Kompromiss aus
    Leistung und Aussehen B&O.
    Was aber für mich wichtiger ist als die Abhörkette ist die Verfügbarkeit und Erreichbarkeit von Musik. Ich kenne mich - ich bin eine faule Sau. Im 6-fach-Wechsler
    meines alten Autos waren von Anfang bis Ende die gleichen 6 CDs...
    Daher habe ich das Ganze auf Apple & iTunes basiert. Alle meine Musik ist als MP3 mit 384 kb/s auf einem MacMini als Server untergebracht.
    An den Boxen hängen B&O Playmaker. GENIALE Dinger. Ich kann per iPhone, iPad oder Rechner meinem MacMini sagen an welchen Playmaker er
    das Audio Streamen soll, auch mehrere gleichzeitig und synchron. So habe ich kinderleichten Zugriff auf meine 962 GB Musik, knapp 140.000 Titel.

    Just my 2 ct.
     
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  15. bebob99

    bebob99 Ist fast schon zuhause hier

    Jetzt weiß ich nicht, bin ich in der Minderheit, oder in der schweigenden Mehrheit?

    In meiner Jugend war mir auch nichts gut genug. Jedenfalls soweit sich das irgndwie finanzieren ließ, was ja in dem Alter auch nicht die Welt ist. Stereoturm und Plattenspieler haben sich leider eines schönen Tages verdrückt und der Ersatz dafür - etliche Jahre später war nur noch ein halbherziges all-in-one. Und das war kaum ausgelastet.

    Gut 20 Jahre Kofferradio, was eben so nebenher geht. Richtig nur zum Musik hören vor den Kasten war in der Zeit nie. Erst als ich zum Saxophon und damit überhaupt erst zur Musik (wieder) gefunden habe, höre ich vermehrt wieder aktiv. Aus ganz profanen Gründen aber auch Küchenradio (Ö1 Frühmusik oder Radio Swiss Classic). Einfach weil ich um die Zeit Ruhe habe und mir die Musik Redaktionen abwechslungsreiches Programm bequem ins Haus liefern.

    Wenn ich abends zum Musik hören komme, dann meist Stücke, die ich als Hör Vorlage für meine Konzertstücke verwende. Youtube oder wenn vorhanden, einzel Aufnahmen aus dem Amazon Store. Mit einem brauchbaren Kopfhörer, aber auch nichts wirklich exquisites. Das ist auch eine Geldfrage.

    Ab und an stolpere ich beim Radio hören über interessante Einspielungen. Die laufen dann im Auto - mit ganz normaler Kleinwagen Grundausstattung.
     
  16. Sandsax

    Sandsax Ist fast schon zuhause hier

    Wenn es bei uns nicht Anfang letzten Jahres gebrannt hätte, würde ich nach wie vor relativ selten über die in die Jahre gekommene Altanlage hören .

    Durch den Brand ergab sich Handlungsbedarf und ich musste bei ein paar audiophilen "Schnäppchen" zuschlagen.
    Seitdem höre ich wieder viel intensiver und konzentrierter und habe Freude auch an der angeschafften Technik.
    Überrascht bin ich, wie gut MP3s mit 384 kb/s (für mich früher "datenreduzierter Müll") über Spotify Premium klingen können, wenn der Rest stimmt und was es auf der Plattform alles zu entdecken gibt.
    Qualitativ reicht mir das schon.

    Die von @saxbert genannten High Resolution Audiofiles sind sicherlich noch mal ne ganz andere Liga... da kann auch CD nicht mithalten und auch CD Daten vom Rechner, die erst vom Network Audio Player gesampelt werden, klingen nochmals besser als vom CD Player- nur noch bin ich zu faul alle meine CDs zu rippen.

    Meine Schieferlautsprecher habe ich gebraucht gekauft, beim Sauerländer Hersteller durchsehen lassen, der sie mir dann vorbeibrachte und auch gleich zu erzählen wusste, aus welcher Schiefermine mein Fußboden stammt- netter Typ.
     
    Dreas gefällt das.
  17. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Moin,

    ich habe meine audiophile Begeisterung für HighTech vor längerer Zeit völlig aufgegeben. Erst aus finanziellen Gründen notgedrungen, dann habe ich aber gemerkt, dass ich mehr Freude an der Qualität der Musik habe, als an der Qualität der Übertragung, jedenfalls sofern ein gewisses technisches Mindestmaß, die mich die wesentlichen musikalischen Dinge hören lässt, nicht unterschritten wird.

    Gruß,
    Otfried
     
  18. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    Hören nur um des Hörens willen tue ich so gut wie gar nicht. Hab ich mal hin und wieder bei Sinfonien...
    Autofahren tue ich auch kaum, also fällt das auch aus.
    Praktisch die meiste Musik höre ich beim Tanzen, also keine selbstgewählte Musik. Als nächstes kommt dann wohl die, die ich daheim selbst spiele oder singe. Und dann entweder die, die ich beim Bügeln höre (das tue ich im Wohnzimmer), oder die Musik, die ich gerade auf den Rechner überspiele. Hin und wieder lasse ich einmal am Rechner Musik laufen, während ich am Rechner irgendwas tue, wo man daneben Musik hören kann.

    Ich hab mir mal gebraucht Vienna Acoustics Mozart besorgt, hab dann sogar einmal noch einen Center von VA günstig ergattert, der Rest der Lautsprecher ist "fremd", weil auch nicht so kritisch. 5.1 würde ich mir nicht mehr aufbauen, nicht, weil es schlecht wäre, sondern, weils viel Aufwand für wenig Nutzen ist. Allerdings würde ich auch keine passiven LS mehr kaufen, sondern vermutlich Aktivmonitore, auch fürs Wohnzimmer. Müsst einmal meine Adam F7 mit den Mozarts vergleichen...

    Ich habe zwei "audiophile" CDs, auf die bin ich in einem Hifi-Forum aufmerksam geworden. Eine war bei einem Heft dabei, das war sozusagen eine Demo-CD von Quinton Records, und im Artikel des Hefts haben sie ausführlich beschrieben, was sie alles aufgeführt haben, damit die Aufnahmen so "pur" klingen...
    Die andere CD ist "Circle of Taalis", auch von Quinton, und da ist vor allem die erste Spur sehr effektvoll: man hört Umgebungsgeräusche wie im Freien, dann setzt das Schlagzeug ein, der Bass... und auf einer guten Anlage klingt das (jedenfalls für mich), als stünde man bei einem Freiluftkonzert in einer Stadt direkt auf der Bühne oder zumindest direkt davor.

    Genau dieselbe Situation, bei mir wars einer meiner Brüder, der zur "LP12"-Fraktion gehört, und ich habe den Unterschied auch gehört. Ich würde es "mehr aus einem Guss" bezeichnen und würde es am ehesten auf die unzureichende Kanaltrennung der LP zurückführen. Ich hab LPs, aber ich bin kein "LP-Fan" - es ist ein technisch dermaßen unzulängliches Medium, dass sogar die Hifi-Norm (die man heute mit "fast allem" erfüllt) dafür aufgeweicht werden musste.
     
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  19. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    Tatsächlich hört oberhalb von 256kB/s MP3 nachweislich kein halbwegs normaler Mensch mehr einen Unterschied. Höchstens Ausnahmetalente oder Blinde, die ja extrem auf Gehör fixiert sind.
    Alles "darüber" finder rein im Kopf statt - im Wissen, dass das jetzt etwas "besseres" ist.

    Aber die Diskussionen, was angeblich alles hörbar sei oder nicht, sind in der Hifi-Szene endlos... da werden von manchen sogar "audiophile" USB- oder Netzwerkkabel zelebriert...
     
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  20. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier

    Ich höre meistens Musik im Auto, CDs mit normalen 0815-Lautsprechern.
    Das geschieht häufig auf dem Weg zu irgendwelchen Proben/Konzerten oder zu Konzertbesuchen.
    Bei Aushilfsjobs sind es Aufnahmen von den Formationen, zu denen ich gerade hinfahre.
    Und wenn die Musik gut war, bleibt die Kiste bei der Heimfahrt stumm, weil ich erst einmal die Eindrücke verarbeiten muss.

    Wenn ich zu Hause bin, spiele ich gerne selbst, oft zu Playalongs (BIAB), die über lineare Nahfeldmonitore von ROLAND laufen (Anschluss an PC). Die ROLANDS habe ich schon über 20 Jahre. Sie leisten mir immer noch gute Dienste.
    Häufig übe ich auch "trocken". Irgendwie höre ich dann bewusster wie und was ich spiele.
    Selbst Long Tones oder Improvisationstraining macht dann sogar Spaß.

    Manchmal schreibe ich Arrangements oder Stimmen für irgendwelche Projekte, mal ist es mehr mal ist es weniger.
    Da reicht mir der Kopfhörer über den normalen PC-Ausgang.

    Meine CD-Sammlung steht neben der Stereoanlage und kommt ein wenig zu kurz.
    Ich bedaure das zur Zeit aber eher nicht, weil es auch viele andere schöne Dinge gibt, die ganz ohne Musik sind.

    Lg
    Mike