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Sopran Standards

Dieses Thema im Forum "Soprano Special" wurde erstellt von Stevie, 8.Januar.2018.

  1. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier

    Ein Favoritenstück von mir: Naima von John Coltrane
    Ansonsten geht so ziemlich alles, wenn es nicht gerade dauerhaft im oberen Register ist.

    Und bei klassischer Musik gibt es viel Literatur für Oboe, Klarinette oder Trompete, die man gut spielen kann.
    Am besten natürlich mit Piano- oder Orgelbgleitung.

    LG
    Mike
     
    Atkins gefällt das.
  2. Taiga

    Taiga Ist fast schon zuhause hier

    Auf dem Sopran spiele ich immer ganz gern (unter vielem anderen) z.B.
    Wild Cat Blues
    Petit Fleur
    Il Silencio
    Daisy
     
  3. tbeck

    tbeck Ist fast schon zuhause hier

    Für mich Summertime von Grover Washington jr.

     
  4. zappalein

    zappalein Ist fast schon zuhause hier

    stimmt. sehr schöner sopran klang. neben der (auch hier kontrovers diskutieren) klangbrücke, hat sie sich zusätzlich noch was in den trichter geklebt. so auch noch nicht gesehen. siehe ca. 4.00 min.
     
  5. warship

    warship Nicht zu schüchtern zum Reden

    Leicht zu spielen: Petite Fleur von Andrea Motis und Eva Fernandez:
     
    Peter1962 und Atkins gefällt das.
  6. warship

    warship Nicht zu schüchtern zum Reden

    Oder Midnight in Moscow von Dixieland Train:
     
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  7. pth

    pth Ist fast schon zuhause hier

    Schon einmal etwas von Jane Ira Bloom gehört? Nein? Dann wird es Zeit.....

     
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  8. Gerrit

    Gerrit Experte

    Ich erkenne da eigentlich gar keine Einschränkung. Alles ist auf dem Sopran spielbar! Ich denke in diesem Zusammenhang an Interpreten wie etwa Steve Lacy oder auch David Liebmann, die das Sopran, zumindest zeitweise, zu ihrem Hauptinstrument erwählten und darauf wirklich alles Denkbare bliesen. Steve Lacy zeigt mit seinem Lebenswerk, daß dies möglich ist.
     
  9. Gerrit

    Gerrit Experte

    Dieser Aussage folge ich so nicht: wenn man die namhaften Interpreten auf dem Sopran hört, merkt man, daß es klanglich keine besonderen Einschränkungen gibt. Ich hörte vor einiger Zeit Branford Marsalis in Kopenhagen und dort bewies er, daß ein Sopran auch in der hohen Lage durchaus noch voll und rund klingt und spielbar ist. Es bleibt lediglich eine Frage der technischen Beherrschung dieses Instrumentes...
     
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  10. Stevie

    Stevie Ist fast schon zuhause hier

    Genau! Und deshalb beabsichtigte ich mit meiner Frage auch nicht, Informationen zu erhalten, was man alles auf Sopran spielen könnte (das ist ja ohnehin mehr oder weniger klar ...). Meine Frage ging eher in die Richtung - wo macht das Sopran absolut Sinn, wo ist es gewissermaßen "zwingend", das Sopran einzusetzen. Etwa aufgrund der Rezeptionsgeschichte eines Songs (= die überzeugendsten Interpretationen sind auf Sopran abgeliefert worden); oder der Komponist hat den Song ursprünglich für Sopran geschrieben.

    Daher mehr oder weniger alles von Sidney Bechet (man kann Petit Fleur auch auf dem Tenor spielen - bekommt dann aber einen ganz anderen Charakter; nicht besser oder schlechter - ist dann halt ein anderes Stück Musik).

    Den Hinweis auf Afro Blue fand ich auch sehr überzeugend.

    Vielleicht sind meine Überlegungen jetzt etwas deutlicher?

    Grund für meine Frage war, dass ich selber immer wieder feststelle, dass ich auf dem Sopran ein Stück tatsächlich anders spiele als auf dem Tenor. Das wird bei mir immer dann besonders deutlich, wenn ich im Urlaub "nur" das Sopran dabei habe und an meinem Repertoire übe, das ich sonst auf Tenor spiele.

    So long

    Stevie
     
  11. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    "soprantypisch" wäre auch ein passendes Adjektiv gewesen .

    Gr Wuffy
     
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  12. Stevie

    Stevie Ist fast schon zuhause hier

    Stimmt!
     
  13. Gerrit

    Gerrit Experte

    Das ist schon klar. Daher mein Hinweis. Es gibt tatsächlich nur eine „zwingende Notwendigkeit“ das Sopran zum Einsatz zu bringen, nämlich dann wenn es durch Komponist oder Arrangeur in seinem Werk gefordert ist und man werktreu aufführen soll oder muss. Aber selbst die Instrumentalisierung durch einen Komponisten stellt an sich im Grunde keine „zwingende Notwendigkeit“ dar, denn man sie ggf. ignorieren und durch eine eigene ersetzen...