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Wie oft Unterricht?

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von maipin, 7.Dezember.2016.

  1. maipin

    maipin Kann einfach nicht wegbleiben

    @Saxfreundin
    14 Tage haben 336 Stunden. Eine abgezogen, bleiben 335. Gehe ich jede Woche hin, ist es noch eine weniger - 334 Stunden /14 Tage sollten zum nerven ausreichen...

    60 Minuten jede Woche kosten €120, Einzelstunden €45. Um Geld geht es mir dabei jedoch nicht - wenn ich an meine Kameraausrüstung denke...

    LG Maik
     
  2. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Mal was von mir zum Thema als relativer Anfänger (jetzt gute zweieinhalb Jahre):
    Am Anfang hatte ich einmal in der Woche in der städtischen Musikschule die übliche halbe Stunde. Nach ungefähr zwei Jahren habe ich dann umgestellt auf alle zwei Wochen eine Stunde. Da ich der letzte Schüler bin, passt das netterweise. Am Anfang finde ich eine hohe Frequenz besser, weil es einfach noch viel zu lernen gibt. Eine komplette Stunde ganz am Anfang halte ich für nicht unbedingt zielführend, da das der Ansatz noch gar nicht mitmacht. Was nutzt einem die Stunde, wenn nach einer halben Stunde nichts mehr geht. Später dann, wenn die Basics gelegt sind und der Ansatz es hergibt, finde ich eine Stunde dann sinnvoller, weil man da an mancher Stelle mehr in Detail gehen kann.
     
  3. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    Meine Erfahrung ist, dass man in einer Unterrichtsstunde ja sowieso nicht eine Stunde lang durchspielt. Da wird erklärt, besprochen, abwechselnd was probiert usw. Wenn ich in einer Unterrichtsstunde netto eine halbe Stunde gespielt habe, ist das viel, insbesondere am Anfang, wo man noch nicht so viel vorzuspielen hat.
     
  4. ChrisAnn

    ChrisAnn Schaut nur mal vorbei

    ja, das denke ich auch. Gestern ist meine zweite Stunde leider ausgefallen, da mein Lehrer krank ist. Somit vergrößert sich der Abstand zwischen den Einheiten schon ganz schön, da ich nur 14tägig unterrichtet werde...
     
  5. maipin

    maipin Kann einfach nicht wegbleiben

    @visir
    So ist meine Denke auch - werde mich überraschen lassen. :)

    @ChrisAnn
    Der Gedanke kam mir noch gar nicht - auch ein Argument...
     
  6. jazzwoman

    jazzwoman Ist fast schon zuhause hier

    Das ist wohl nur Dein persönlicher Richtwert. Auch wenn ich zu den Leuten gehöre, die das "mitunter anders sehen", weil ich eben vom Unterricht lebe, sind mir die genannten Abstände nicht wirklich realitätsnah.
     
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  7. maipin

    maipin Kann einfach nicht wegbleiben

    @jazzwoman
    Ich denke, dass Schüler und Lehrer das merken werden, wenn der Unterricht gestreckt werden kann - oder...
     
  8. vmaxmgn

    vmaxmgn Ist fast schon zuhause hier

    @jazzwoman Was wäre denn realitätsnah? Sicher hängt es vom Schüler ab, aber ein grober Richtwert wäre schon mal interessant. Ich bin jetzt 2 3/4 Jahre dabei und nehme noch wöchentlich 1 Stunde (60 min) obwohl es meistens auch mal länger geht. Aber ich zahle auch nur 20 Euro für diese 60 min. Also monatlich 80 EUR. Wäre es teurer würde ich sicher auch auf 14 Tage gehen.
     
  9. tunundlassen

    tunundlassen Ist fast schon zuhause hier

    Realitätsnah ist, was im Einzelfall stimmt...
     
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  10. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Moin @jazzwoman

    klar ist das nur mein "persönlicher" und "Richtwert", und verallgemeinern kann man wie so oft natürlich nicht. Letztlich ist das immer eine Frage von verschiedenen Randbedingungen, wie Vorbildung, Fortschritt und eben auch der Fähigkeit, selbst zu lernen.

    Aber es gibt eben auch den Zielkonflikt von Lehrer und Schüler. Der Schüler möchte gerne bedarfsorientierten Unterricht, der Lehrer planbare und gerne regelmäßige Termine, da er ja davon leben muss. Da muss man sich dann irgendwie einigen, denn Beides hat ja so seine Berechtigung.

    Gruß,
    Otfried
     
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  11. Euterpe

    Euterpe Ist fast schon zuhause hier

    Neben dem Unterricht ist f.m.E.ganz wichtig das Zusammenspiel in einer Band, vor allem wegen des Hinhörens und des Sich-einfügens, i.e. im Takt bleiben, auf/ in die Anderen.
    Es wurde bisher noch nicht gesagt, ob Du Noten kannst und auch andere Instrumente spielst.
    Wenn dies gegeben ist, empfehle ich alsbaldiges Umsehen nach Zusammenspiel.
    Wenn nicht, sollte hin und wieder mit der Lehrerin zusammen gespielt werden, im richtigen Takt!
    Ich erinnere schmerzlich eine Altsaxerin in unserer Band, die schleppte wie ein Elbkahn und es nicht merkte, da sie nicht auf die Anderen hörte.:arghh:

    Wöchentlicher Unterricht ist am Anfang gut; man muß selbst oder mit der Lehrerin entscheiden, ab wann es nicht mehr "Anfang" ist. :)
    Ich selbst nehme jetzt nur noch drei-wöchentlich Unterricht, wo wir vor allem an Ausdruck und Intonation (Sopransax :nailbiting: ) feilen.

    Beste Grüße
    Nem
     
  12. hoschi

    hoschi Ist fast schon zuhause hier

    mein lehrer spielt auch oft mit, ich tröte ordentlich (falsch) dazu, dann mal mit konservenmusik...
    dafür sind die cd´s in den notenbüchern ganz praktisch, mal mit sax mal ohne...
    da kommt dann auch der rythmus oder auch das sich einfügens...siehe oben bei Nemesis...
    da ich irgendwie wenig taktgefühl in meine wiege gelegt bekommen habe, bin ich froh, wenn er mitspielt, oder mit dem fuss tacktet...

    wir wechseln auch immer mal die richtung, jazz, w.-lieder, happy b.-day...halt so, was ich immer mal spielen wollte...
     
  13. Amopehe

    Amopehe Ist fast schon zuhause hier

    Also ich habe aktuell mehrere Erwachsene, die seit 5-7 Jahren spielen und die einfach gerne jede Woche kommen. Das gehört für sie wirklich zum Plan.

    Und gerade am Anfang ist der Effekt, den @Rick beschreibt ganz wichtig. Die Kontrolle, dass man sich nichts Falsches angewöhnt, ist wirklich elementar.

    Außerdem ist der Übe-Motivationseffekt nicht zu unterschätzen. Wenn jemand weiß, dass er erst in zwei Wochen wieder "vorspielen" muss, wird die erste Woche häufig schlichtweg weniger geübt. Das ist menschlich und weit verbreitet - auch wenn es hier im Forum einige gibt, die sich nie motivieren müssen und immer gerne spielen - im Leben draußen gibt es auch andere ;-)
     
    ReneSax, RomBl, jazzwoman und 2 anderen gefällt das.
  14. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    nachdem ich mir die Termine sowieso individuell ausmache, ergäbe das bei mir nicht so viel Verzögerung.

    Das ging bei mir auch mit 14-tägig gut...

    Das muss dann jeder für sich entscheiden. Ich übe auch, weil ich spielen will, und nicht, weil ich in der Stunde was können soll...
     
  15. Stoni

    Stoni Nicht zu schüchtern zum Reden

    Hallo in die Runde,

    ich überlege einen Privatlehrer zu nehmen. Habe aber auch von online Kursen gelesen.
    Was ist eure Empfehlung?
    Danke
     
  16. ChrisAnn

    ChrisAnn Schaut nur mal vorbei

    Am Anfang würde ich nur einen Lehrer empfehlen.
     
  17. saxhornet

    saxhornet Experte

    Privatlehrer . Wenn es nicht anders geht Skype aber onlinekurse halte ich für nicht zielführend.
     
  18. Stoni

    Stoni Nicht zu schüchtern zum Reden

    Dankeschön
     
  19. Saxoryx

    Saxoryx Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe jetzt gerade von einmal pro Woche auf einmal alle zwei Wochen umgestellt, weil die eine Woche einfach zu kurz ist, um alles ordentlich geübt zu bekommen. Außer man hat jeden Tag mehrere Stunden allein für das Saxophon Zeit.

    Ich hoffe, ich lasse es dadurch nicht schleifen, aber ich brauche einfach etwas mehr Zeit. Wahrscheinlich, weil ich keine 20 mehr bin. ;) Da habe ich nicht so viel Zeit zum Üben gebraucht und es trotzdem gekonnt. Es ist schwer, das zu akzeptieren, aber man wird eben älter. :cool:
     
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  20. Amopehe

    Amopehe Ist fast schon zuhause hier

    3 sind Rentnerinnen, 1 arbeitet nur nebenbei und hat schon große Kinder - die haben alle richtig viel Zeit und Lust zum Saxophonieren :)

    1 ist allerdings auch Mutter dreier Kinder, das ist zu manchen Zeiten tatsächlich schwierig, weil bei ihr halt immer mal wieder was dazwischen kommt...