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Wie oft Unterricht?

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von maipin, 7.Dezember.2016.

  1. Stoni

    Stoni Nicht zu schüchtern zum Reden

    Nehme dann den Lehrer, habe morgen meine erste Stunde. Bin gespannt...
    Eure Unterhaltungen sind alle echt interessant, da kann ich mir schon einige Infos mitnehmen.
     
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  2. maipin

    maipin Kann einfach nicht wegbleiben

    Ich habe ja auch gerade angefangen - mit Privatlehrer im 1-Wochen-Rythmus - klappt prima - komme an den sechs Tagen dazwischen vier bis (meist) fünf Mal zum Üben - länger als eine halbe Stunde am Sax ist ohnehin noch nicht drin - dann sind wir beide ordentlich am Schwitzen ;)
    Über Weihnachten waren wir unterwegs - da war ca. fünf Tage nichts mit Üben - da merkt man gleich, dass man wieder ein paar Schritte zurück gemacht hat.
    Da merkt man sehr intensiv, dass eben Übung den Meister macht. Der "Schultag" ist ja auch noch ein Tag, an dem man übt, nur eben auch mit Kontrolle... Klar, es kommt wieder was Neues dazu - das kann schon anstrengend sein. Aber man macht es ja für sich selbst. Notfalls muss man den Lehrer etwas einbremsen (wenn man hinterherhechelt, bringt es auch nichts) - zudem ist wöchentlicher Unterricht ja oft kaum teurer als zwei wöchentlicher. Viel bringt also auch viel, auf alle Fälle aber mehr.

    Allen einen guten Rutsch!
    LG Maik
     
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  3. Pil

    Pil Ist fast schon zuhause hier

    Wie oft, wäre dann mal wieder subjektiv.

    Kriterien?
    Unterschiedlich von den Vorraussetzungen entsprechend? Kompletter Einsteiger, Quereinsteiger, Vorkenntnisse oder Vorkenntnisse in Form von Lebenserfahrung um Theorie umzusetzen. Aus dem Lobgesang des Zehnkämpfers: Notenlesen, Rythmusgefühl, Merkfähigkeit, Eigendynamik, motorische Fertigkeiten der Hände, Ansatz, physiche und mentale Kondition, Atmung, Gefühl und Wille, auch technisches Verständniss, Komunikation mit anderen Musikern, Selbstkritik, Experimentierfreude, Eigenmotivation, Freizeiteinteilung, Finanzierung, eigene Lebensfreude...


    Bin ja kein Lehrer, kann mich dann nur Motivator nennen. Meine "Schüler" machen leider zu wenig für sich selbst. Hatten paar sogar schon besserer Lehrer.
    Die grundsätzlichen Fehler aus eigener Erfahrung kann ich kritisieren, sogar verbessern. Die freuen sich ja, wenns mir gelingt vorbeizukommen.
    :( Aber zwischen zwei Besuchen von mir, stell ich dann fest, die üben ja so gut wie gar nicht. Da fang ich wieder wie in der vorletzten Stunde an.
    Also mit Handauflegen im vorbeigehen werden die nicht besser wenn sie nicht wirklich wollen.
    Fünfmal üben in der Woche für eine halbe Stunde empfinde ich als Untergrenze. Und nicht wie manche meinen "irgendwannmal" wenn ich Zeit hab und werd schon besser.

    Ich kenn viele Musiker, davon sind sehr wenige Bläser.
    Ausserhalb der Bläser können viele ihr angeeignetes Niveau über Jahre mit verhältnissmässig wenig Praxis halten.
    Ich glaube nicht, dass dies für die meisten hier Anwesenden dann zutrifft.

    Üben!

    LG
    Pil
     
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  4. maipin

    maipin Kann einfach nicht wegbleiben

    Allen ein gesundes Neues Jahr!

    Wichtig ist daran zu denken, dass man es für sich selbst macht. Ich übe im Moment so lange, wie es geht, also noch ein Ton rauskommt, der auch kommen soll - das kann auch mal eine 3/4 Stunde sein - ist wohl auch von der Tagesform abhängig.
    Ich WILL es lernen und ich habe SPASS dabei, eben weil man merkt, dass immer etwas besser geht - Fingerspiel leichter, Ansatz öfter auf Anhieb richtig, im Stück nicht so oft hängen bleiben,...
    Bei selbstkritischer Betrachtung merkt man die Entwicklung ja auch selbst. Fortschritt macht ja auch etwas Stolz (mit den kleinen Schritten, die man anfangs macht). Das ist alles (Eigen-)Motivation für die nächste Übung/den nächsten Tag.
    Übrigens kommen noch die Hausaufgaben dazu. Früher in der Schule gehaßt, macht man es heute gern, weil man weiss, dass es lehrt oder man beißt sich da durch, weil man es unbedingt verstehen WILL...

    LG Maik
     
  5. Stoni

    Stoni Nicht zu schüchtern zum Reden

    Ich hatte eine tolle erste Stunde. Habe sogar einen Ton rausbekommen und mich mit dem G probiert :)
    Jetzt werde ich einen Vertrag abschließen und dann 1x wöchentlich zum Unterricht gehen. Ich habe mir vorgenommen jeden Tag zu üben. Ich hoffe, ich bekomme das auch so hin.
    Übt ihr denn alle zu Hause oder wo macht ihr das? Ist ja doch ganz schön laut. Mein Lehrer hat mir erzählt, dass er eine Schülerin hat, die im Kleiderschrank übt. Ich hoffe meine Nachbarn machen das mit.

    Viele Grüße
     
  6. SaxPistol

    SaxPistol Ist fast schon zuhause hier

    Hi Stoni,
    Ja, Glückwünsche zur ersten Sax-Stunde.
    Ich entnehme Deinem Geschriebenen, dass Du in einem Mehfamilienhaus wohnst. Zum Üben halt nicht ganz optimal. Am besten, Du verhandelst mit Deinen Nachbarn "relativ feste" Übungszeiten, oder Du schaust Dich mal in Deiner Wohngegend nach einer alternativen Möglichkeit um. Ich z.B. darf in der Kirche üben. Da störe äh stört mich niemand
     
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  7. tunundlassen

    tunundlassen Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Stoni! Viel Spass beim Saxen!

    Natürlich ist es super, sich mit den Nachbarn gut zu stellen, um Streit im Voraus entgegenzuwirken. Grundsätzlich sollte sowas in der Hausordnung geregelt sein, komplett verbieten darf man meines Wissens nach das Musizieren nicht. (wohne allerdings in der Schweiz, vielleicht ist Deutschland da anders).

    Bei uns steht sowas wie von 9-12 und von 13.30-20 Uhr ist es zulässig. Für mich heisst das, dass ich nie vor 10 Uhr und nur bis 19 Uhr übe... einfach um die Grenzen sicher einzuhalten...

    Ich habe allerdings die Luxuslösung... habe einen Schlüssel zum Unterrichtsgebäude der örtlichen Musikschule, und da kann ich 24/7 ungestört und in voller Lautstärke, wenn ich will auch mit 400W Anlage und Playalong stundenlang üben :)
     
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  8. maipin

    maipin Kann einfach nicht wegbleiben

    Bei mir ist es auch die Küche. Die grenzt auf der einen Seite an das Treppenhaus, die andere Seite an unser Wohnzimmer, neben dem nichtsozialisierte Nachbarn wohnen, die ohnehin keine Ruhezeiten kennen - da würde ich es aufs Äußerste ankommen lassen...
    Sind wir in unserem Haus, tun 80cm-Lehmwände ihre Arbeit - ein Weinkeller wird ausgebaut - wäre noch eine Alternative - dann mal hören, ob es auch akustischen Reiz hat...

    @Stoni
    Ich schaffe es definitiv nicht jeden Tag - es liegt eben immer mal was an. Ich sehe aber aktiv zu, dass möglichst nicht mehr als zwei Tage ohne Übung hintereinander anfallen - dann merke ich schon, dass man wieder einen halben Schritt zurück gemacht hat. Ist nicht schlimm, aber doch schade um das Erarbeitete. Mein Ehrgeiz ist aber nicht so stark, dass es einen gesundheitlich bedenklich zerfressen würde ;)

    LG Maik
     
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  9. Stoni

    Stoni Nicht zu schüchtern zum Reden

    Der Hinweis mit der Hausordnung ist super, da schau ich mal nach.
    Vielleicht finde ich ja auch was in der Nähe zum üben. Zur Not muss ich in den Garten:-oda ist nur etwas kalt:-o
     
  10. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    Ich übe zuhause in einem schallgedämpftem Raum - mir ist es ungedämpft ja selbst zu laut.

    Ja, man muss sich nicht mutwillig mit Nachbarn anlegen. Unsere Hausordnung schränkt nichts selektiv ein - um 22 Uhr ist Nachtruhe. Wieso auch zwischen Sax und laut aufgedrehter Stereoanlage unterscheiden?
    Ich übe allerdings nicht nach 20 Uhr, wegen eines Kindes in Hörweite. Andere Meldungen sind noch nicht gekommen.

    Interessant: ich übe an sich auch täglich, aber wenn ich dann einmal 2 Tage auslasse, merke ich eher einen gewissen "Erholungseffekt", und ich gehe wieder lockerer ran und manches geht dann auf einmal erst richtig... wenn es allerdings ein paar Tage mehr sind, merke ich auch den Rückschritt.

    Und da hören es besonders viele... die ganze Umgebung!

    Alleine wegen dem Musizieren hätte ich gerne ein eigenes Haus... und selbst da ist es ratsam, den Musikraum zu bedämpfen und zu isolieren.
     
  11. Pil

    Pil Ist fast schon zuhause hier

    @Stoni Mit dem Nachbarn wird das schon, offenes Gespräch wirkt Wunder, über bevorzugte Uhrzeiten mal reden, wann gehts bei Dir und wann will der Nachbar bevorzugt Ruhe
    Hausordnung beachten unbedingt. Auch bei Tageslicht brauchen manche Nachbarn ihre "Nachtruhe" z.B. Schichtarbeiter wie Krankenschwestern und Polizisten.
    LG
    Pil
     
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  12. SaxPistol

    SaxPistol Ist fast schon zuhause hier

    @maipin Kirche - nicht Küche!
    Meine Frau wäre nicht wirklich amüsiert, wenn ich sie in der Küche volltröten würde.
    Außerdem käme dann ständig der Spruch "Spiel doch mal was schönes und nicht immer nur die gleiche Stelle." :eek:
     
  13. Stoni

    Stoni Nicht zu schüchtern zum Reden

    Grins...die ersten, die sich bei mir beschweren sind dann wohl meine Kinder...:wideyed:
    Ich lasse mich einfach überraschen :roflmao:
    Eine Frage habe ich noch. Spielt ihr alle in einer Band oder Gemeinschaft mit oder nur für euch alleine? Hat ja nicht jeder die Möglichkeit und die Zeit dazu.
    Danke Stoni
     
  14. Euterpe

    Euterpe Ist fast schon zuhause hier

    Inzwischen spiele ich Ss in einem Saxophonorchester,
    einer Combo,bestehend aus ts,as, p,dr,b und git,
    in einem Saxquartett sowohl Ss,As, als auch Ts,
    und, da die Möglichkeit vorhanden ist, alleine zu Playalongs alles Mögliche in Festivallautstärke. :joyful:

    LG Nem
     
  15. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    In dieser Band:

    www.pisa-band.de

    Mit wöchentlicher Probe. Zum Üben zu Play Alongs.

    CzG

    Dreas
     
  16. JES

    JES Ist fast schon zuhause hier

    Am Anfang hatte ich wöchentlich 30 Minuten, nach ca. 4 Monaten dann alle 2 Wochen 60 Minuten.
    Nach 2 Jahren hatte ich dann keine Zeit mehr. Hier würde ich sagen, es kommt darauf an, was Du willst.
    Wenn Du in einer Band/Gruppe spielst mind 1 mal im Monat noch 60 Minuten Unterricht, spielst Du nicht dann würde ich bei einem 2-wöchigen Unterricht bleiben.
    JEs
     
  17. SaxiUte

    SaxiUte Nicht zu schüchtern zum Reden

    Ich darf in einem Saxophonquartett mitspielen, was mich in Bezug Intonation und aufeinander hören viel weiter gebracht hat. Außerdem spiele ich noch im Orchester unseres Musikvereins mit. Habe schon wieder Entzug wegen Weihnachtspause.
    Ich übe jeden Tag ca eine Stunde mindestens. Wir haben zwar ein eigenes Haus, allerdings eine Doppelhaushälfte. Meine Nachbarn haben sich auch schon öfter beschwert. Dann haben wir das Musikzimmer gedämmt. Aber man hört es natürlich immer noch. Klar halte ich die Ruhezeiten ein. Sonntags oder spät abends nach der Arbeit übe ich dann auch oft in unserem Vereinsheim, da habe ich einen Schlüssel.
     
  18. Conndomat

    Conndomat Ist fast schon zuhause hier

    Kulturbanausen...:mad:
    Bei Einhaltung der Ruhepausen dürfen die eigentlich nicht meckern, dass macht das Saxophonspielen auch nicht angenehmer wenn man ständig die Nachbarn im Nacken hat, bin ich froh das ich in einem Musikerhaus wohne, Vermieter spielt E-Gitarre, manchmal Altsax, Vermieterin spielt Flöte u. Fagott und die Tochter spielt Geige u. Klavier und dann noch meine Wenigkeit mit dem Getröte.
    Ich finde es immer sehr angenehm wenn ich Leuten beim üben eines Instrumentes zuhören darf, besonders dann wenn sich über Monate das Spiel zum positiven wendet und das ist ja eigentlich normal so man die Leute auch üben läßt.;)

    Mein Beileid,
    Andreas
     
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  19. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    Ich zum Beispiel. Hab nicht die Möglichkeit, bzw. hat sich noch nichts ergeben, wobei ich das jetzt auch noch nicht intensiv betrieben habe. Hauptsache Sax spielen. Freilich, eine passende Band wäre schon nett...

    Wenn Ihr Euch mit dem Übungsprogramm koordiniert, könnt Ihr alle gleichzeitig üben... :D
     
  20. ChrisAnn

    ChrisAnn Schaut nur mal vorbei

    Also ich hätte gern alle zwei Wochen Unterricht, habe jedoch leider mit meinem Lehrer etwas Pech. Seit Anfang Dezember hatte ich jetzt genau 45 Minuten... leider sind die Sax-Lehrer bei uns dünn gesäht...