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Wie oft Unterricht?

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von maipin, 7.Dezember.2016.

  1. maipin

    maipin Kann einfach nicht wegbleiben

    Da mag es Unterschiede geben, wie weit man noch am Anfang steht. Ich bin ja jetzt erst seit knapp drei Wochen Anfänger - übe jetzt ca. 45 Minuten (möglichst täglich) - gestern erstmals mein erstes Lied durchgespielt, ohne in die Grifftabelle zu gucken. Heute muss ich da garantiert noch mal reinschauen, bis es wieder klappt.
    Mag auch bei jedem anders sein. Das mit dem "Erholungseffekt" kenne ich eher vom Ausdauersport. Beim Lernen kann ich mir das noch nicht so recht vorstellen - mag ja aber so sein.

    LG Maik
     
    Zuletzt bearbeitet: 4.Januar.2017
  2. tunundlassen

    tunundlassen Ist fast schon zuhause hier

    ich kenne den "Liegenlassen-Hilft-Effekt" auch vom Saxophon spielen. Gerade technisch anspruchsvolle Stellen, oder Läufe, oder Licks, oder Tonleitern oder was auch immer... Das Gehirn braucht auch Ruhephasen, die neuen Bewegungsabläufe abzuspeichern. Wenn man sich zu sehr an einer Stelle festbeisst, verkrampft man eher und dann machen die Finger nicht mehr mit...

    Anders siehts natürlich zu Beginn bei Ansatztechnik aus, oder eben wenn es darum geht, die richtigen Töne zu spielen... Da ist tägliches Üben sicher sinnvoll (wenns geht :))

    Also wie so oft... kommt drauf an :) viel Spass!
     
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  3. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    Wenn man die Lippenspannung noch nicht gewöhnt ist, kann auch da eine Erholungsphase guttun ;)
     
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  4. Stoni

    Stoni Schaut öfter mal vorbei

    Muss das jetzt mal posten, habe mein Saxophon bekommen und bin total verliebt in das Instrument und habe bisher jeden Tag geübt. Schade wäre gerne schon weiter...:smile:
    aber wenn ich lese, das maipin schon nach drei Wochen sein kleines Liedchen spielen kann, bin ich echt optimistisch :joyful:
    Übrigens @Dreas eure Band ist echt cool. Fand ich gut.
    Schönes Wochenende an Alle
     
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  5. maipin

    maipin Kann einfach nicht wegbleiben

    @Stoni
    Hätte ich auch nicht gedacht, dass das geht. Ist aber noch nicht mehr, als die Töne "irgendwie" aneinander zu reihen - für Außenstehende sicher kein Vergnügen... :)
    Bei jedem Üben wird es aber flüssiger - man bekommt ja Zeit, sich auf (nebensächliche ;) ) Zeichen zu konzentrieren, die nicht nach Note aussehen.

    Wünsche dir ganz viel Spass nit deinem Sax - mußt nur unverkrampft dranbleiben

    Maik
     
  6. JES

    JES Ist fast schon zuhause hier

    Ich weiß, Liedchen sind interessanter und motivierender, aber bitte am Anfang die Longtones nicht vernachlässigen. Sind langweilig aber sehr wichtig für den Ansatz.
    JEs
     
  7. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Ich bin mit meinen gut zweieinhalb Jahren zwar immer noch Anfänger, aber das
    kenne ich auch.
    Bin gestern aus dem einwöchigen Urlaub gekommen. Da quietschten Anfangs auch meine etwas problematischen Töne (g'' und gis''). Nach etwas Einspielen ging es dann wieder. Auch die Finger brauchten ein paar Minuten.
    Das wird schon. Ich habe auch nach ein paar Tagen jemandem schon als Geburtstagsständchen "Happy Birthday" vorgespielt.
     
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  8. Pil

    Pil Ist fast schon zuhause hier

    Der angesprochene Liegenlasseneffekt ist somit von mir nochmal bestätigt. Latte hoch legen und wieder tiefer legen. Je nach dem..
    Ehrgeiz ja, aber nicht zuviel. Wenn es nicht geht, zurück zur Basis.
    In erster Linie soll doch Musik zur Entspannung dienen. :)
    Zu den warmen Fingern kann ich ergänzend bestätigen, dass ich manchmal nach einer Stunde erst sogar richtig in Fahrt wäre, was mit nachbarschaftlichen Vereinbarungen nicht in Einklang wäre. Dazu freue ich mich auf die Gelegenheiten meiner entfernteren Ausweichstätten, wo ich mal stundenlang spielen kann bis ich wirklich platt bin.
    (das mal zur vorsorglichen Orientierung)
    LG
    Pil
     
  9. maipin

    maipin Kann einfach nicht wegbleiben

    Also das Liedchen war jetzt nicht mein übersteigerter Ehrgeiz - ich gehe das recht unaufgeregt an - es war meine praktische Hausaufgabe für übermorgen - theoretisch (und praktisch ;) ) sitze ich gerade mit dem Quintenzirkel, Stift und Notenpapier im Café :)
    Das mit dem Erholungseffekt werde ich mal bewußt an mir beobachten - neulich könnte es so zugetroffen haben... mal schauen, ob es sich so reproduzieren läßt. :)

    LG Maik
     
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  10. ppue

    ppue Experte

    Was für eine schöne Vorstellung. Ich sehe es gerne, wenn Leute im Café sitzen und schreiben. Was auch immer.
    Eigentlich sollte es Pflicht sein, sich zweimal in der Woche in ein Café zu setzen und etwas zu schreiben. Was auch immer..
     
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  11. Claus

    Claus Moderator

    Da bist Du nicht alleine. Es hat auf der einen Seite etwas Gemütliches und ist für mich auch ein Gegenentwurf zu einem Leben, das sich zunehmend in die digitale Welt und in sogenannte soziale Netzwerke verlagert. Real-Life statt anonymes Gegenüber und Stift und Notizblock sind so herrlich old-fashioned im Vergleich zum allgegenwärtigen Smartphone.

    Aber besser :topic:
     
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  12. Stoni

    Stoni Schaut öfter mal vorbei

    Das ist such mein Ziel. Im April muss das sitzen, na ja zumindest annähernd. ..mein Schatz hat Geburtstag und er weiß nichts von meinem neuen Hobby. Soll eine Überraschung sein:thumbsup:
     
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  13. ppue

    ppue Experte

    Hehe, übst du zu Hause, wenn er weg ist, oder wie funktioniert das?
     
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  14. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Eine Frage, die ich mir auch gerade stellte. Und selbst, wenn das Üben nicht auffällt, der plötzlich rumstehende neue Koffer, der Notenständer samt Noten, die zum Trocknen rumliegenden Blättchen...
    Das sollte doch machbar sein. Das Stück hat keine/gibt's ohne Vorzeichen. Dann ist das doch einfach am Sax, weil man immer eine Klappe mehr drücken muss und schon wird es "eine Note" tiefer. Mal so grob dargestellt. ;)
     
  15. Stoni

    Stoni Schaut öfter mal vorbei

    Ja in der Tat muss ich üben wenn er nicht da ist. Ich habe ihm erklärt, dass ich zum Yoga gehe wenn ich beim Lehrer bin. Zu Hause habe ich den Koffer in meinem Kleiderschrank. Ist immer ein Akt aber Ende April sollte das so gehen. Verrückt was?
     
  16. Stoni

    Stoni Schaut öfter mal vorbei

    Dann werde ich mir das Stück mal raussuchen oder hast du einen direkten Tipp für mich? Dann kann ich mich damit auch schon mal beschäftigen :rolleyes:
     
  17. SaxPistol

    SaxPistol Ist fast schon zuhause hier

    https://s3.amazonaws.com/static.musescore.com/166951/2d6980e7e9/score_0.png
    Das nächste mal googelste aber selbst! ;-)

    Na dann noch fröhliches Geheimhalten! Vielleicht solltest Du mal die Nachbarn zu Deinen Plänen ins Boot holen, sonst verplappern die sich noch gegenüber Deinem Schatz.
     
  18. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Schon. Aber was das Urteil zu Verrücktheiten angeht, halte ich mich mal dezent zurück. Dazu sitze ich zu sehr im Glashaus. :lol:
    Dazu bin ich zu wenig Experte. Ich glaube, ich habe mir damals einfach irgendwelche Noten ergoogelt. Habe jetzt auch gerade einfach mal "happy birthday noten alt saxophon" bei google eingetippt. Dabei ist dann z. B. das rausgekommen. Hat den Vorteil, dass es ohne Vorzeichen ist.
     
  19. Stoni

    Stoni Schaut öfter mal vorbei

  20. maipin

    maipin Kann einfach nicht wegbleiben

    Ursprünglich war es bei mir eine reine zeitliche Überbrückung zwischen Feierabend und späteren Terminen, hier eben beim Sax-Lehrer. Bringt aber einerseits Ruhe rein - man hetzt nicht von einer Sache zur nächsten. Andererseits spart es unnötige Rumfahrerei. Zudem ist man zuhause ja doch immer durch andere Dinge abgelenkt.
    Als Anfänger ist Notenschreiben ohne PC jedoch schwierig, wenn man das Ergebnis nicht gleich hören kann...
    Aber man kommt so herrlich runter - bischen Leute gucken - dem Regen bei seiner Arbeit zusehen - Gedanken schweifen lassen...
    Bei uns sind aber auch die Kinder aus dem Haus und stehen weitestgehend auf eigenen Beinen - das verschafft doch eine Menge Freiraum - auch im Kopf.
    Es gibt natürlich auch einen finanziellen Aspekt. Wer beim Sax bei € 300 schon sein Limit erreicht hat, wird sich wohl auch eher nicht in ein Café setzen... (ich weiß - die Schere öffnet sich immer weiter...)

    LG
    Maik