Eis Eis Baby

Dieses Thema im Forum "Reparatur und Instandhaltung" wurde erstellt von Saxinator, 1.Juni.2016.

  1. visir

    visir Gehört zum Inventar

    bezüglich "Theologie" ist das Video Unsinn. Aber für einen Schenkelklopfer reichts allemal...
     
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  2. last

    last Guest

    So ist es! :)
     
  3. Gelöschtes Mitglied 1142

    Gelöschtes Mitglied 1142 Guest

    Ich finde, er bringt es auf den Punkt.
    Oder hat schon mal jemand nachgeprüft, ob z.B. Schlangen sprechen können oder Jungfrauen schwanger sein können?
    Viele glauben dies und noch viel größeren Unsinn trotzdem :)
     
  4. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    .....und Elvis lebt ! ;)
     
  5. last

    last Guest

    Hä? :confused: Das bezweifelt doch auch keiner...! :rolleyes:

    :happy: letzter
     
  6. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Haltest Du das ernsthaft für eine passende Herangehensweise an jenes Thema? Auf dieser Ebene Naturwissenschaft und Theologie zu vergleichen ist wie Äpfel und Fahrräder zu vergleichen.
     
  7. visir

    visir Gehört zum Inventar

  8. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Was die Schlangen angeht, istdas wohl eine Interpretationsfrage...hsssss
    Bzgl der Jungfrau: Na klar. Mittels KB ohne GV evtl mit PID. Noch Fragen :)
    Und Elvis ist natürlich wieder nach Hause geflogen!
    LG quax
     
  9. Roland

    Roland Strebt nach Höherem

    Hm. Es wäre nicht das erste mal in meinem Leben, dass dort, wo Naturwissenschaft und Theologie kompatibel erscheinen, die Naturwissenschaft als Bestätigung heran gezogen wird. Und dort,, wo sie widerspricht, sind das andere Ebenen, Vergleich von Äpfel und Birnen, Kategorienfehler, andere Ebenen, kurzum: nicht zuständig.

    Wäre doch nett, wenn man sich mal einigen könnte: Ja, dann aber mit allen Konsequenzen. Oder nein, dito.

    Grüße
    Roland
     
    last und Gelöschtes Mitglied 1142 gefällt das.
  10. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Ich weiß jetzt nicht, ob ich Dich richtig verstehe. Grundsätzlich reden die beiden über verschiedene Themen. Naturwissenschaft hat keine Aussagen über Transzendentes zu machen, weil nicht ihr Gebiet, und Theologie/ Glaube hat keine Aussagen über Natur zu machen, weil nicht ihr Gebiet.Wenn mal beide über irgendwas dasselbe oder Zusammenpassendes sagen - fein. Dann wird aber nicht die Naturwissenschaft "als Bestätigung herangezogen", sondern es passt halt mal zusammen - oder Du meinst was anderes.
    Bzw. natürlich kommen in Glaubenstexten auch mehr oder weniger alltägliche Dinge vor - es wurde ja viel aus dem Leben der Menschen geschrieben -, die quasi naturwissenschaftlicher Überprüfung unterliegen können. Sofern es um strittige Aussagen geht, muss man sich dann zuerst einmal anschauen, was das überhaupt für ein Text ist - Erzählung, Regel, Vision, Poesie... abgesehen vom sprachlichen und kulturellen Hintergrund, der zu berücksichtigen ist... und da muss man sich halt dann mit der Materie beschäftigen und nicht einfach nur als Blödsinn abtun, weil man es nicht versteht. Was ich Dir jetzt nicht unterstellen will - einfach allgemein gesprochen, weil übliche Quelle von Missverständnissen.
     
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  11. Roland

    Roland Strebt nach Höherem

    Nennt man auch NOMA *). Grundsätzlich ist das kein Konsens, sondern durchaus umstritten. Also, das ist dann Deine Position, nicht automatisch die Position aller. Frag mal amerikanische Kreationisten dazu. Oder Uta Ranke-Heinamnn. :)

    Und es gibt genug 'Gottesbeweise', die versuchen, von dieser Welt auf die Existenz von Gott zu schließen. Der Versuch wird immer wieder unternommen ... der krasseste Fall ist präsuppositiomale Apologetik: Da wird von a priori voraus gesetzt, dass man für Erkenntnis Gott braucht. Wenn wir also etwas von der Welt erkennen, dann muss es automatisch Gott geben, der die Quelle der Fähigkeit der Erkenntnis ist. Ja, solche Leute gibt's tatsächlich!

    Doch, doch, als Bestätigung herangezogen. So, wie ich das geschrieben habe. Schon oft gelesen oder Diskussionen zu hören bekommen.

    Hier mal ein Beispiel:
    "...
    Die Urknalltheorie – heute die allgemein anerkannte Theorie der Entstehung des Weltalls – ist fraglos ein deutlicher Hinweis auf – wenn auch kein Beweis für – die Wahrheit der biblischen Aussagen und die Existenz Gottes.
    ..."
    http://www.kath.net/news/33461

    Üblicherweise pullt man dann die Karte 'Das ist aber nicht die offizielle Position von <enter your religion here>'.


    Nee, muss ich mich nicht beschäftigen. Warum sollte ich? Ich habe anderes zu tun, als sämtliche irgendwo in der Welt als 'heilig' bezeichneten Bücher darauf hin zu untersuchen. Da reichen mehrere Menschenleben nicht aus.

    Lass uns diese Diskussion nicht ausufern: Du hast Deine Position (theistisch, ob gnostisch oder agnostisch, weiß ich nicht), ich habe meine (onotlogischer Materialist), und wir haben uns alle lieb, hoffentlich.

    Liebe Grüße
    Roland

    *)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Nonoverlapping_Magisteria
     
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  12. JazzPlayer

    JazzPlayer Ist fast schon zuhause hier

    Interessant, dass man astronomische Erkenntnisse erst Ewigkeiten leugnen und deren Entdecker exkommunizieren lässt und hinterher zählt genau das auf einmal als Indiz für die eigene Position.
    Ganz abgesehen davon ist das logisch falsch. Den Urknall als Gottesbeweis zu sehen ist zwar eine Stufe verschärfter, als bloß die reine Existenz des Universums heranzuziehen, weil hier ein schöpferischer Akt hineingedeutet wird, der damit näher an der Textvorlage Bibel ist. Von der Stichhaltigkeit her ist das aber genauso dünn, denn warum sollte ein allmächtiger Gott einen Prozess auslösen, der erstmal (nach unserer Zeitrechnung) Ewigkeiten braucht, bis Erde und Menschen entstehen, wenn man auch mit einem Fingerschnippen den Ist-Zustand herbeizaubern könnte?

    Ich bin an dieser Stelle mal wieder heilfroh, Atheist zu sein. Für mich, als jemanden, der die Kraft des menschlichen Verstandes und der wissenschaftlichen Untersuchung zum höchsten Gut erklärt, sind Religionen, ganz gleich welchen Auswuchses, einfach nur eine ekelhafte Verhöhnung dessen, was die Menschheit zu leisten im Stande ist/wäre.
    Randnotiz: Ethik und Religion sind zweierlei!
     
  13. Rick

    Rick Experte

    Hm, und ich dachte immer, WUNDER seien Dinge, die nicht alltäglich sind bzw. nicht auf normalem Wege erklärbar.
    Wenn alle Schlangen sprechen könnten, wären sie alle satanisch (was die armen Tierchen in der Regel nicht sind), und wenn dauernd Jungfrauen Kinder bekommen würden, dann wäre das mit dem Heiligen Geist und dem Sohn Gottes ja auch nichts Besonderes mehr. ;)

    Ach ja: Und Gottes Existenz lässt sich nicht BEWEISEN, denn sonst wäre der Glauben an ihn ja kein Geschenk, sondern nur folgerichtig, also ebenfalls nix Besonderes. :cool:
     
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  14. Rick

    Rick Experte

    Ja, da geht es eben um Geschmacksnuancen, die nur ein wahrer Feinschmecker wahrzunehmen in der Lage ist, die normalen Essens-Laien bekommen die überhaupt nicht mit. :p
     
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  15. Claus

    Claus Mod Emeritus

    Als Anhänger einer dieser "ekelhaften Verhöhnungen" bleibt mir da nur die Feststellung, dass Toleranz offenbar nicht zu den erstrebenswerten Leistungen zählt, zu denen die Kraft des menschlichen Verstandes befähigen sollte.

    Aber bevor das in einen Glaubenskrieg ausartet, würde ich vorschlagen:
    :topic:
     
  16. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Was soll die Diskussion? Wo soll sie hinführen?

    Warum können wir nicht denen, die an Gott glauben ihren Glauben lassen? (solange nicht im Namen von Religionen Unrecht begangen wird. Wobei für mich der Glaube an Gott nix mit Religionen zu tun hat.)

    Warum können wir nicht denen, die nicht an Gott glauben ihren Nichtglauben lassen (solange nicht im Namen des Nichtglaubens Unrecht begangen wird).

    Bisher konnte keine die Existenz von Gott beweisen, aber auch keiner seine Nichtexistenz.

    Lassen wir's doch dabei und gehen friedlich miteinander um.

    CzG

    Dreas
     
  17. Rick

    Rick Experte

    Da unterscheide ich zwischen den "Agnostikern", die einfach gar nichts glauben und sich entsprechend raushalten, und den "Atheisten", die mit religiösem Eifer und starkem Sendungsbewusstsein den Gottesglauben bekämpfen, die alle um jeden Preis von IHREM persönlichen Glauben überzeugen wollen. ;)

    Da gibt es hier auch schöne Parallelen zum Glauben oder Nichtglauben an den Einfluss von Material, Korpus, Lack, Tieftemperatur usw. auf das Sax-Spiel.
    Hier wie dort machen Auseinandersetzungen Spaß, führen aber langfristig zu nichts - jeder muss eben seinen persönlichen Überzeugungen folgen, wissenschaftliche Beweise bringen offenbar weder hier noch da etwas, weil immer wieder irgendeiner auftaucht und kräht: "Das sehe ich aber ganz anders!" :-D

    Friedliche Grüße,
    Rick
     
  18. Juju

    Juju Strebt nach Höherem

    Das sehe ich aber ganz anders, als Unterscheidungskriterium zwischen Atheisten und Agnostikern kann man doch nicht das Sendungsbewusstsein heranziehen. Ich bin ohne Frage Atheistin, aber meinetwegen kann jeder machen was er will solange er mich damit in Ruhe lässt.

    LG Juju
     
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  19. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Danke @Juju ,

    sehe ich genauso....ich bin auch Atheist und habe gute Freunde, die gläubige Christen sind.

    Ich käme nie auf die Idee diese von meiner Haltung überzeugen zu wollen.

    CzG

    Dreas
     
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  20. Roland

    Roland Strebt nach Höherem

    Agnostiker und Atheist sind orthogonal, die eine Achse ist 'glauben', die andere 'wissen':

    [​IMG]

    Atheist heißt einfach nur: nicht an Gott glauben. Nicht mehr, nicht weniger.

    Ob man dabei subjektiver Idealist, ontologischer Materialist, Agnostiker, Gnostiker, ZEN-Philosoph oder Der Große Zampano ist, ist dadurch nicht definiert.

    Grüße
    Roland
     
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