Eis Eis Baby

Dieses Thema im Forum "Reparatur und Instandhaltung" wurde erstellt von Saxinator, 1.Juni.2016.

  1. bluefrog

    bluefrog Strebt nach Höherem

    Eine silberne oder sogar goldene Flöte ist viel teurer, ALSO MUSS sie besser sein.

    Das ist ein allgemeines Gesetz bei allen Instrumenten: Je seltener und teurer das Material, desto besser.:rolleyes:

    LG Helmut
     
    Rick gefällt das.
  2. RomBl

    RomBl Guest

    Dann wäre ein Horn aus Antimaterie wohl am besten, oder??
    Theoretisch soll ein Gramm Antimaterie um die 800 Billionen € kosten, ich habe aber bei Amazon und eBay noch keinen Anbieter gefunden ... :D
     
  3. kokisax

    kokisax Strebt nach Höherem

    Ich verkaufe sie Dir für 1 000 000€.
    Aber nicht weiter sagen....

    kokisax
     
  4. JazzPlayer

    JazzPlayer Ist fast schon zuhause hier

    Führ doch bitte aus, wie das deiner Ansicht nach auszusehen hätte.
     
  5. last

    last Guest

    ...hat er doch schon ein paarmal gemacht...
     
  6. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Antimaterie? Kein Problem. In Suchmaschine eingeben: Antimaterie kaufen
    Spontan 2 Ergebnisse
    - Antimaterie: Amazon.de ...
    - Antimaterie bei Mercato günszig kaufen...
     
  7. last

    last Guest

    Also falls Du welche brauchst... Ich hab hier noch ein paar Pfund rumliegen... ohne Gebrauchsspuren, quasi neuwertig.
    Würde ich Dir als Forumskollegen sogar kostenlos überlassen!
    So bin ich!

    :D letzter

    [​IMG]
     
  8. Thomas

    Thomas Strebt nach Höherem

    das Gute an den ganzen Gimmicks, ob superteure Materialien, irgendwelche Add-ons, Tiefkühlung etc. pp: es wird eine Veränderung proklamiert/festgestellt wie auch immer. Aber es ist halt immer eine VERBESSERUNG....
    Anstatt Instrumente aus superteurer Materie oder Antimaterie , Lacke, Tiefkühlung anzubieten könnte man doch einfach die Mensur und das Tonlochnetz ein wenig ändern in die Gewünschte Richtung und aus die Maus.... ist halt nicht so spektakulär, exklusiv und teuer...
     
  9. quax

    quax Gehört zum Inventar

    @last
    Danke. Werde darauf erstmal nicht zurückkommen. Der circo-umbilicale Antimateriekonverter könnte überlastet werden und zum Anwachsen konfektioneller Größen führen.
    LG quax
     
  10. rbur

    rbur Mod

    Das ist doch sehr praktisch!
    Bei einer Tonlochnetzänderung kannst du nie sicher sein, ob es besser wird oder schlechter!
     
    Rick gefällt das.
  11. last

    last Guest

    Oh - ja! Das war bei mir auch so....
     
  12. RomBl

    RomBl Guest

    Und wenn man dann noch zwischen S-Bogen und Korpus einen Flux-Kompensator installiert - man, dem Sound sind dann keine Grenzen mehr gesetzt ... :D
     
  13. JazzPlayer

    JazzPlayer Ist fast schon zuhause hier

    Dann beziehe ich mich mal auf den Post #235 auf Seite 12. Sorry für das Zitieren des ganzen Posts, aber ich halte das zur Auffrischung für ganz hilfreich:

    Ich möchte mal, ganz in friedlicher Absicht, aufzählen, warum das keine geeignete Methode ist:

    1.) Allgemein werden physikalische Effekte (Einfrieren verändert das Material) - das es hier zuvorderst darum geht und nicht um die Bewertung einer möglichen Auswirkung, hatte ich schon dargelegt - nicht nach dem Meinungsbild der Leute erforscht. Galilei und Kopernikus sind ja auch nicht rumgegangen und haben die Leute gefragt, ob sich wohl die Sonne um die Erde dreht oder andersherum.
    2.) Niemals, ich wiederhole niemals, misst man so, dass man für jeden Einzelwert ein neues Messgerät, in diesem Fall Spieler/Zuhörer nimmt. Das funktioniert vielleicht, wenn der Unterschied behandelt/unbehandelt wie Tag und Nacht ist. Aber gleich bis zu 100 Leute statt einer Anblasmaschine? Das würde zu der Fragestellung passen, ob sich Unterschiede, die dann aber bereits festgestellt worden sein müssen, bei verschiedenen Spielern gleich deutlich zeigen oder wie diese aufgenommen werden. Mit der technischen Seite hat das aber wenig zu tun.
    3.) "Das ist aussagefähiger als jede physikalische Messung, aber wohl kaum durchführbar."
    Der erste Teil des Satzes ist einfach falsch - bezogen auf objektive Kriterien. Wenn es um Fakten, nicht um Geschmäcker geht. ist nichts aussagefähiger als eine naturwissenschaftliche Untersuchung. Ob und wie sich die Struktur des Materials ändert, wie das Klangspektrum eines Instruments aussieht. Nichts davon kann man besser und genauer analysieren als mit physikalischen Methoden. Meinungen und vermeintliche Wahrnehmungen zählen da nicht.

    Zumindest die Untersuchung des Klangspektrums sollte gut möglich sein, wenn es jemand schafft, eine brauchbare Anblasmaschine zu konstruieren. Der Rest: also (gutes) Mikrofon, Soundkarte und Software für Fouriertransformation sind mehr oder minder Alltagsgegenstände.
    Ich kann einfach nicht verstehen, wie man sich permanent gegen diese (eine) Idee, mit vergleichsweise einfachen Mitteln nach unumstößlichen Fakten zu suchen, wehrt und stattdessen immer wieder nach Methoden verlangt, nach denen man zwar das beliebteste Autodesign herausfinden kann aber keine eindeutige Antwort auf die Frage bekommt, ob ein starkes Runterkühlen eines Saxophons dessen Klang nachhaltig verändert.
    Mir wären aufwendigere Methoden auch lieber, aber dies ist der Standard, auf den man sich für's Erste runterhandeln lassen kann.
     
  14. slowjoe

    slowjoe Strebt nach Höherem

    Gabs auch schon....

    Da hat einer Axialspiel - Ausgleichsringe für Gleitlager (Stückpreis ein paar Cent) für 29,25 € als "Resonanzringe" verhökert.
    Da hörten einige auch gewaltige Verbesserungen.......

    Interessant finde ich, dass es immer nur 2 Ergebnisse gibt:

    - ich hör keiner Unterschied

    oder

    - Boooaaahhhh Verbesserung

    Da gibts doch noch ne dritte Möglichkeit......
    Zumindest Theroretisch. Ist in der Praxis aber kaum anzutreffen.

    SlowJoe

    P.S. ....ach ja, von @bluemike wurde - von den hier diskutierenden Foristen weitestgehend unbeachtet - eine
    Klangprobe eingestellt. Gespielt auf einem Instrument bei dem sich keine Veränderungen im Metallgitter durch tiefgefrieren ergeben können.
    Würde mich mal interessieren wer hier in einem Blindtest heraushören würde ob da ein Sax aus Metall oder eins aus Plastik gespielt wird.....


    SlowJoe
     
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  15. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    @JazzPlayer

    Dann reden wir aneinander vorbei. Mich interessiert es herzlich wenig ob das Runterkühlen am Metall was ändert und ob man das messen kann.

    Mich interessiert ausschließlich ob diese Behandlung den Klang, die Ansprache, etc. des Saxophons verbessert.

    Und das kann man nicht messen, sondern nur hören. Damit das aber auch valide ist braucht man ein Feldversuch mit ausreichend großer Stichprobe.

    CzG

    Dreas
     
  16. ppue

    ppue Mod Experte

    Das traue ich mir zu.

    @Dreas und @JazzPlayer

    Schießt doch nicht gegeneinander, wo ihr völlig verschiedene Dinge vor habt. Kann man doch beides machen und keiner hier wird etwas dagegen haben.
     
  17. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Sag ich doch!

    CzG

    Dreas
     
  18. mato

    mato Strebt nach Höherem

    Aber immerhin gabs ne praktische Aufbewahrungsbox dazu, die man ja auch unabhängig vom Ring verwenden kann. :)
     
  19. giuseppe

    giuseppe Strebt nach Höherem

    Naja, früher gabs weinger Menschen, und die haben nur zu Festtagen mal das eigene Vieh geschlachtet und verspeist. Es wurden immer mehr Menschen, die dann auch noch täglich Fleisch zu erschwinglichen Preisen essen wollten. Um das zu ermöglichen hat man angefangen, die Tiere unter Bedingungen zu halten, die ohne den Einsatz von Antibiotika gar nicht möglich gewesen wären. Dass man so den Teufel mit dem Beelzebub austreibt, ist außer Frage. Den Zusammenhang sehe ich trotzdem - ohne Antibiotika hätte sich Massentierhaltung in ihrer heutigen Form nicht entwickeln können. Aber mein Herz hängt wie gesagt nicht an diesem Beispiel, es gibt womöglich andere, die mehr aus dem theoretisch-wissenschaftlichen Bereich stammen.

    Genau das versuche ich zur Debatte zu stellen. Du wirst nicht mehr herauskriegen, wer die Behauptung mit dem Mondholz aufgestellt hat. Sie ist möglicherweise älter als die Wissenschaft von der wir reden. An Empirie fehlt es gewiss auch nicht, die Behauptung ist ja ausschließlich empirisch. Wir wissen lediglich nicht, ob sie korrekt ist, ob die Koinzidenz zwischen Mondphase und Holzqualität tatsächlich besteht, von Kausalität ganz zu schweigen... Ich sehe daher beim dem, der das Holz bei Vollmond schlägt, weil er das glaubt und so gelernt hat überhaupt keine Beweispflicht. Schon gar nicht, wenn es Leute gibt, die seine Form der Holzwirtschaft schätzen und genau dieses Holz kaufen wollen und mit der Qualität zufrieden sind. Das wäre so, als würde man den Bauern, der sein Feld jedes Jahr mit einer anderen Pflanze bestellt, weil er glaubt seine Erträge seien dann quantitativ und qualitativ besser, auffordern dies zu beweisen (wobei ich mir vorstellen könnte, dass es Industriezweige gibt, die so argumentieren könnten). Nicht dass ich ans Mondholz glauben würde, die Diskussionen hier haben bei mir einfach die Frage aufgeworfen, wer seine Behauptungen beweisen muss (jaja ich weiß, immer der andere :) ).
     
  20. JazzPlayer

    JazzPlayer Ist fast schon zuhause hier

    Das Problem, was ich mit der Diskussion habe, ist eigentlich Folgendes:

    Ich bin mir sehr sehr sicher, dass diese Tiefkühlbehandlung totaler Mumpitz, um nicht zu sagen, miese Abzocke ist. Durch die Aussagen und Andeutungen manch anderer Forenuser mit naturwissenschaftlichem und/oder ingenieurwissenschaftlichem Hintergrund sehe ich mich übrigens darin sehr bestärkt. So deutlich wollte ich das aber bisher nicht sagen, weil so eine Ansage ohne Beweis keinen Wert hat und unter Umständen sogar justiziabel ist.

    Die Werbeaussage, die hinter diesem Angebot steht, zielt ja im Wesentlichen darauf ab, dass eine Veränderung am Material herbeigeführt wird. Sinn und Zweck der Aktion ist natürlich Verbesserung von Klang und Ansprache. Das ist beides als Aussage schwer angreifbar, weil die Ansprache sehr vom Spieler abhängt und auch jeder einen anderen Geschmack bezüglich des Klanges hat.
    Wie schaffe ich also Klarheit in der Frage? Was kann man denn zuverlässig untersuchen?
    Ich sehe da nur eine Möglichkeit, nämlich am Kern der Geschichte anzusetzen, der da lautet: Materialveränderung bzw. verändertes Klangbild. Objektiv messbare Größen, an denen man ganz klar sagen kann, ob und unter welchen Voraussetzungen sich was tut. Unumstößliche Fakten eben!
    Natürlich - und das habe ich ja nie behauptet - kann man in dem Fall, dass sich deutliche Veränderungen zeigen, noch keine Aussage darüber treffen, ob das nun geschmacklich wünschenswert ist, was auch gar nicht Gegenstand der Betrachtung ist. Kommt aber heraus, dass sich nichts verändert, kann man das Resultat nicht mit dem Verweis auf den Faktor Mensch wegdiskutieren und hätte den Betrug entlarvt und sich umfangreiche Befragungen erspart.
    Auf der anderen Seite ist das Ergebnis einer Befragung von Personen im Vergleich dazu eher interpretierbar bzw. angreifbar, egal wie günstig oder ungünstig das Ergebnis herauskommt.
    Was würde man denn daraus schließen, wenn z.B. die eine Hälfte der Personen gar keine Änderung und die andere Hälfte eine durchweg positive oder negative Änderung hört? Hat die eine Hälfte ein schlechtes Gehör oder bildet sich der Rest einfach was ein? Oder wenn jede Person eine Veränderung hört, diese aber ganz unterschiedlich wahrgenommen wird? Hat sich dann einfach jeder was anderes eingebildet? Wie kompliziert und ausgefuchst müssen die Befragungen dafür dann sein?

    Es wäre doch soviel einfacher und sinnvoller, erstmal objektiv zu prüfen, ob sich am Klangspektrum etwas ändert. Das ist relativ einfach zu bewerkstelligen. Erst dann macht es doch Sinn, Menschen heranzuziehen, um Charakter und Deutlichkeit der bewiesenen Änderung zu beurteilen.
    Verlässt man sich nicht auf objektive Messungen, dann geht es leider schnell in Richtung "des Königs neue Kleider".
     
    giuseppe gefällt das.
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