Typischer Mark VI-Sound

Dieses Thema im Forum "Saxophone" wurde erstellt von GelöschtesMitglied11524, 6.August.2019.

  1. mato

    mato Strebt nach Höherem

    Na da ist es doch schön, wenn man ein Backup Horn hat. :)
     
    Rick gefällt das.
  2. Claus

    Claus Mod Emeritus

    Das hier empfinde ich als durchaus „typischen“ Mark VI Tenorsound:

     
    Bereckis und kokisax gefällt das.
  3. GelöschtesMitglied11524

    GelöschtesMitglied11524 Guest

    Das läuft irgendwie alles auf Mark VI - Otto Link hinaus, hier 8*:

     
  4. steps_ahead

    steps_ahead Kann einfach nicht wegbleiben

    Armin, kannst du das näher erläutern? :)
     
  5. Sebastian

    Sebastian Ist fast schon zuhause hier

    Hatte ich ja Eingangs schon angedeutet - das ist nun mal die Konvention des Straight Ahead.

    Im R&B war Berg Larsen beliebter, glaube ich:


    Und 'nen anderen bekannten Dukoff-User neben dem frühen Mintzer finden wir auch noch natürlich:


    Klassik hatten wir noch nicht:



    Sopran auch noch nicht so:



    Bari - keine Ahnung...
     
    Zuletzt bearbeitet: 6.August.2019
  6. Sandsax

    Sandsax Gehört zum Inventar

    Das mag am Selmer Soloist Mundstück (und natürlich am Spieler) liegen?
     
    Tröto gefällt das.
  7. Sebastian

    Sebastian Ist fast schon zuhause hier

    Aus ähnlichen Gründen werden bisher Getz und Coltrane nicht genannt worden sein.

    Dexter Gordon hat ja auch eine Weile Mark VI + STM gespielt, aber irgendwie fällt sein Sound für mich trotzdem auch raus aus der Bandbreite des "dafür Typischen".
     
  8. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Man hätte unter die ganzen Beispiele ruhig ein paar gut gespielte Grassis, Kohlerts...oder Sonstige reinmogeln können.

    Kein Mensch hätte es überhaupt als nachteilig-auffällig bemerkt.

    Gr
     
    Rick, saxhornet, slowjoe und 4 anderen gefällt das.
  9. Sebastian

    Sebastian Ist fast schon zuhause hier

    Ich finde die Unterschiede zwischen z.B. "Mark VI vs Eastman"-Mintzer und "Mark VI vs Yamaha"-Woods auch nur wenig signifikant, wenn überhaupt.
     
    Rick gefällt das.
  10. GelöschtesMitglied4288

    GelöschtesMitglied4288 Guest

    Wie wäre es mal mit einem Berg Larson?


    Ich finde man hört schon einen krassen Unterschied - na gut, die beiden Spieler kann man kaum miteinander vergleichen, aber ein wenig Grundcharakter schimmert von dem Kohlert schon durch.
     
  11. RomBl

    RomBl Guest

    Das ist für mich der typische MVI-Sound - unten knorrig, oben "kurz vor Kreissäge".

    Ich mag Bill Evans wirklich, aber sein Sound in den Toptones ist mir oft zu heftig.
    In Berlin hatte ich ihn mal im A-Trane gehört. Ich stand vor der Tür, drinnen Soundcheck. Als Bill Evans in der hohen Lage gespielt hat, war das auf der Straße wirklich wie eine Kreissäge.



    Den mag ich, trotz MVI, wegen seines warmen Sounds (zumindest live, als ich ihn gehört habe) - Alex Hendriksen. Er verwendet allerdings ein Holz-Mundstück (zumindest damals während des Konzertes - ich hatte ihn extra daraufhin angesprochen).

     
  12. MrWoohoo

    MrWoohoo Ist fast schon zuhause hier

  13. Gelöschtes Mitglied 11184

    Gelöschtes Mitglied 11184 Guest

    spielt Stan Getz nicht ab 1970 ein Mark VI?




    According to my observations searching pics, videos and websites, Stan Getz seemed to play mainly a later Selmer Mark VI with serial M.157513 from 1968 to 1991.


    https://forum.saxontheweb.net/showthread.php?241057-Stan-Getz-played-a-late-Selmer-Mark-VI


    A list of mouthpieces used by Stan Getz:


    1945-1950: used a metal 4* Tone Master (Used during his stint with the Benny Goodman Band.)

    1950-1954: used a White Streamline Brilhart mouthpiece #7.

    1954-1956: used a Rubber Berg Larsen (used during an album Gerry Mulligan.)

    1957-1971: began to use an early Florida Model rubber 5* in 1957 because it was easier to play ballads on. Used this model throughout the
    Bossa Nova sessions until the 1964 Carnegie Concert with Joao Gilberto where Stan used a rubber Vandoren T-20 mouthpiece because
    his sax and mouthpiece were stolen. Stan began using #5 strength reeds during the Bossa Nova years and the Chick Corea sessions in
    1967-68.

    1971-1974: Getz traded his Link for a modified Bobby Dukoff #5 Hollywood model and an old refaced metal Selmer C**.

    1974-1988: Getz returned to his old set-up of the rubber Link by having two custom tailored Links, a refaced 7* Florida Model and a refaced
    early Babbitt 5*. The Babbitt was refaced by Ben Harrod.

    1989-1991: Dissatisfied with the bulkiness of the Links Getz requested that material be taken off to make the Links skinnier and easier to
    play by his standards, until he was advised that taking off material on the beak of the mouthpiece would change its sound and timbre. So, he
    controversially switched to a Meyer Rubber 8S which was tailored to his request.
     
  14. Nilu

    Nilu Ist fast schon zuhause hier

    Stan Getz klingt überhaupt nicht nach typisch Mark VI
     
    Tröto, ToMu und Bereckis gefällt das.
  15. Gelöschtes Mitglied 11184

    Gelöschtes Mitglied 11184 Guest

    Deshalb mein Beitrag ... jedes Mark VI klingt so wie sein Spieler es spielt ... manche klingen nach drei Wochen mit einem neuen Horn wieder wie immer ... es gibt nicht den Mark VI Klang! Die Hörner sind viel zu unterschiedlich ....
     
  16. Bereckis

    Bereckis Gehört zum Inventar

    Warum nicht?
     
  17. Gelöschtes Mitglied 11184

    Gelöschtes Mitglied 11184 Guest

    Er hat das Horn gespielt, als man es neu im Laden kaufen konnte und war damals ein renommierter Selmer Spieler .... warum müssen es immer alte Hörner mit ihren Problemen sein? Viele neue Hörner sind auch gut und machen weniger Probleme ...
     
    Rick und Bereckis gefällt das.
  18. Bereckis

    Bereckis Gehört zum Inventar

    Bei den bisher genannten Beispielen schaffe ich es nicht, typische gemeinsame Klangeigenschaften zu erhören.

    Welche sollen dies denn sein? Was ist davon auch noch MK6-typisch?

    In meinen jungen Jahren galt in meinem Kreis als optimale Kombinationen Tenor mit Otto Link Metall 7Stern oder Alt mit Meyer Kautschuk.

    Wer Geld hatte, spielte Selmer. Wer noch mehr Geld hatte, spielte MK6.

    Als Tontechniker im Jazzclub lernte ich viele amerikanische Profis kennen. Sie spielten fast alle Selmer MK6, teilweise auch, weil es zu ihrem Beginn das aktuelle Selmer war. Sie klangen alle individuell und verschieden.

    Auf Schallplatten klingen sie weniger verschieden als live!
     
  19. ToMu

    ToMu Strebt nach Höherem

    sei vorsichtig, ich wurde deswegen hier schon zerissen.:cool2:
     
    kindofblue gefällt das.
  20. Bereckis

    Bereckis Gehört zum Inventar

    Nicht nur die Instrumente sind klanglich unterschiedlich, sondern auch noch die Spieler.
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden