Wechsel in die untere Oktave plötzlich sehr schwierig

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von bloomooroom, 3.November.2017.

  1. ReneSax

    ReneSax Ist fast schon zuhause hier

    Erst ab dem A geht sie oben auf dem S-Bogen auf... Die meinte ich.
     
    Rick gefällt das.
  2. claptrane

    claptrane Strebt nach Höherem

    Meine Fragerei bezieht sich nur auf den Ansatz, woran es aber nicht liegen muss.
    Deine Antworten deuten für mich darauf hin, dass du es dir zumindest schwerer machst als nötig.
    Mein Tipp für eine flexible Tonhöhe und guten Klang sind immer Obertonübungen.
    Die werden aber (ganz wichtig) nicht erzeugt indem du die Lippe fester aufs Blatt spannst ,sondern durch “Phonetik“ , also mit dem Vokaltrakt.
    Wenn du Vokale aussprichst (a e i o u), passt sich der Vokaltrakt an. Genauso wenn du eine Melodie durch die Lippen pfeifst.

    Erstmal ist es natürlich wichtig das Blatt nicht zu weit abzudrücken, damit quetscht du nämlich den Ton ab : Spiel mal ein hohes h und lockere den Ansatz immer weiter.Erst einen halben Ton, dann einen ganzen usw bis du eine Terz oder Quarte tiefer bist.
    Wenn du das ein paar mal gemacht hast, schieb dein Mundstück weiter auf den Bogen und spiele das h in der gleichen Tonhöhe wie vorher.
    Jetzt zur Obertonübung : Die Unterlippe muss etwas flexibel sein und sich auf dem Blatt etwas nach vorne und hinten rollen können,aber nicht viel.Wenn du jetzt ein tief Bb spielst, drücke den Ton nicht mit der Unterlippe hoch, sondern passe die Tonhöhe mit dem Vokaltrakt an dann kommst du ganz leicht ein paar Oktaven höher.Die Reihe kennst du sicher (Oktave, quint, Quarte Terz usw) ? die hohen Töne, also nicht als Oberton, spielst du dann am besten genauso wie die Töne mit den Obertonübungen beziehungsweise mit dem gleichen Ansatz.
    Welche Blattstärke dafür dich optimal ist, musst du ausprobieren, besser etwas weicher als zu hart.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4.November.2017
  3. bloomooroom

    bloomooroom Ist fast schon zuhause hier

    Vielen Dank! Ich kann die Töne maximal 1/2 Ton fallen lassen. Allerdings klingt dann der Ton nicht so sauber. Ich habe schon gesehen, dass man generell so spielen soll: also etwas fallen lassen.
    Wird das mit der Zeit? Dass man den fallen gelassenen Ton sauber spielt? Und für mich noch unvorstellbar, mehr als einen Halbton fallen zu lassen.

    Für die Obertonübungen: Überblasen in die Oktave ist für mich kein Problem. Allerdings hab ich festgestellt, dass ich durchaus etwas fester das Blatt anpacke.
    Bis zum D reichts bei mir auch schon zum 2. Oberton. Und wie geht’s dann weiter? Nur leicht die Lippe verändern und mit dem Vokaltrakt spielen? Also die Vokale mal ausprobieren?
     
  4. claptrane

    claptrane Strebt nach Höherem

    Das habe ichmir so ungefähr gedacht, als ich deine Antwort gelesen habe.
    Ich vermute, weil du den Ton auch nicht weiter fallen lassen kannst, dass deine Blätter zu hart sind oder das Mundstück zu offen (Was verwendest du da?) Oder krumme Bahn oder, oder, oder ...und wahrscheinlich viel zu wenig Stütze.
    Aber erstmal würde ich es mit weicheren Blättern versuchen und wenn es damit besser läuft, die Übungen erstmal nebenbei mitmachen. Ohne Übung und Geduld geht das natürlich nicht, aber da sag ich dir sicher nichts neues :)
    Zu den Obertonübungen , der Vokaltrakt ist dabei am wichtigsten, die Lippen machen das dann schon automatisch, rutschen aber tendenziell immer weiter Richtung Bogen, je höher du dabei wirst,aber nur minimal. Aber das funktioniert auch nur mit nicht zu harten Blättern !
    Aber wie gesagt, das funktioniert nicht von heute auf morgen.
    Wenn was am Ansatz liegt, wird es damit besser werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5.November.2017
  5. Ebeso49

    Ebeso49 Schaut nur mal vorbei

    Hallo,
    Als immer noch quasi "Neuling" habe ich seit Weihnachten hier eher mitgelesen als mich in Diskussionen eingemischt.
    Da ich keinen Lehrer gefunden habe mußte ich genau DAS machen was nicht sogern gesehen wird - das Saxophonspiel (in meinem Fall das Alt) selber zu erlernen.
    Dabei haben mir zuletzt meine Erfahrungen mit der 3. Oktave der Querflöte geholfen. Nach zirka 4 Monaten ist jetzt der 'Groschen gefallen' und ich bin mit dem Tönen so weit vertraut,
    daß ich es bis zum D in der dritten Oktave schaffe.

    >Aber erstmal würde ich es mit weicheren Blättern versuchen und wenn es damit besser läuft, die Übungen erstmal nebenbei mitmachen. Ohne Übung und Geduld geht das natürlich nicht, aber da sag ich dir sicher nichts neues :)
    >Zu den Obertonübungen , der Vokaltrakt ist dabei am wichtigsten, die Lippen machen das dann schon automatisch, rutschen aber tendenziell immer weiter Richtung Bogen, je höher du dabei wirst,aber nur minimal. Aber das funktioniert auch nur mit nicht zu >harten Blättern !
    >Aber wie gesagt, das funktioniert nicht von heute auf morgen.
    >Wenn was am Ansatz liegt, wird es damit besser werden.[/QUOTE]

    In einem anderen Forum das sich mit den "Obertönen" befaßt (hab es im 2, Anlauf aber nicht mehr gefunden) habe ich Vieles an Vorschlägen nicht verstanden bis auf den Inhalt
    eines Youtube-Videos das ich jetzt selber empfehlen kann: (Saxophone Sound Development)
    Hätte nie gedacht, daß man damit so gut uns so schnell weiter kommt. Wenngleich nicht fießend und auswendig komm ich doch jetzt bis zum 3.F. :) - und wie beim Singen gilt auch hier:
    Es schadet nicht ein wenig aus der Komfortzone heraus zu treten.

    Falls es jemand interessiert:
    Spiele seit Februar '25 ein YAS 475 (aus 2. Hand, aber wie neu) und hab mich vor wenigen Tagen vom Yamaha Standard 4c Mundstück zugunsten eines Selmer Concept und eines Vandoren AL2 Optimum getrennt. Habe nach dem Mundstückwechsel mein Instrument nicht wiedererkannt :).
     
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