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Baritöner

Dieses Thema im Forum "Bariton Special" wurde erstellt von last, 4.April.2017.

  1. last

    last Ist fast schon zuhause hier

    Nun ja - wenn der Lappen einmal komplett durch die Schnecke soll, muss er ja irgendwie irgendwo rein und irgendwie auch irgendwo wieder raus... :D;):D
     
    Peter1962 gefällt das.
  2. 47tmb

    47tmb Ist fast schon zuhause hier

    Deswegen für mich: Nix Lappen. Nur die hier schon erwähnte "Wurst" für die Schnecke.
     
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  3. last

    last Ist fast schon zuhause hier

    ...die ist noch zu mir unterwegs... ich hoffe auch, dass das dann den Lappen und das Bari-Schleudern ersetzen kann...?

    :)last
     
  4. jb_foto

    jb_foto Ist fast schon zuhause hier

    Hallo,
    das Bild kann ich bestätigen. Ich habe bei einem Händler diverse Baris gespielt, ein 32er von Yamaha, ein B901 von Yanagisawa, was aus Taiwan und auch das 1000er und 1100er von Jupiter. Ein Serie III von Selmer war leider auch dabei, hätte ich sofort gekauft wenn der Preis nicht 5-stellig sein würde.
    Am Ende war das Yanagiswa und das Selmer gleich auf, das 1000er Jupiter gefiel mir nicht, das 1100er war besser aber dann auch preislich schon nah am B901.
    Ich bin hier bei dir, wenn ich eh schon über 4k€ ausgeben muss um was halbwegs gescheites zu bekommen, so kann ich auch das Budget noch was erhöhen.
    LG
    Jürgen
     
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  5. Woliko

    Woliko Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Last,
    wie hat sich das TBS-150 in den letzten 8 Monaten so gemacht? Hast Du es viel gespielt?
    Ich bin im Anfangsstadium meiner Überlegungen, mich an ein Bari ranzutrauen.
    Schöne Grüße
    Woliko
     
  6. last

    last Ist fast schon zuhause hier

    Hallo!

    Wie gesagt, spiele ich es nur gelegentlich, aber bis jetzt macht es sich prima. Die Mechanik ist ohne Fehl und Tadel, und die Intonation ist super.
    Ich hab es keinen Moment bereut und würde es wieder so machen.
    Das Preis-Leistungsverhältnis ist spitze. Das Horn ist besser gearbeitet als ich es erwartet hatte.
    Übrigens @bluemike spielt auch eines...s.o. ...

    Liebe Grüße

    last
     
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  7. Gerrit

    Gerrit Experte

    Die alten Baritonsaxophone der 500er und 700er Serie waren zwar recht robust und i.d.R. sehr gut verarbeitet, aber die Intonation leider ziemlich daneben. Sie klangen auch recht blechern. Das neue, überarbeitete Modell, also das Jupiter 1100 spielt bezüglich der Intonation in einer ganz anderen Liga. Als ich vor einem Jahr mein neues Bariton erwarb schaute ich es mir sehr genau an. Verarbeitung usw. sehr gut, auch das Handling, die Intonation ebenfalls. Klanglich fiel es aber im Vergleich zu den meisten der anderen Kanditaten (Yanagisawa 900er, Yamaha 62er, Selmer Serie II und III, System 54, Mauriat) etwas ab. Ich landete schließlich bei einem Yamaha 62E, bei dem für mich - auch angesichts des Preises - alles stimmte. Diese Entscheidung hat sich bislang als die richtige bestätigt... das Jupiter 1100er lag tatsächlich eine Weile im Rennen auf einem der vordersten Plätze. Mit entsprechender, sorgfältiger Mundstückauswahl kann man sicher noch einiges mehr aus ihm herausholen; es wurde mir damals für etwa 4500 € angeboten.
     
  8. Guido1980

    Guido1980 Ist fast schon zuhause hier

    Wenn Du es dann weider los werden willst, setze ich mich hiermit auf die Warteliste an Pos. 1 :)
     
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  9. Sa(x)bine

    Sa(x)bine Ist fast schon zuhause hier

    Spiele ein Jupiter Bari 993, ist total super, ich gebs nicht mehr her! Kostet ca 3000 Euro und ist heute das 1100.
     
  10. Gerrit

    Gerrit Experte

    Wie ist denn da die Intonation? Die 700er und 500er Modelle waren sehr unausgeglichen.
     
  11. jb_foto

    jb_foto Ist fast schon zuhause hier

    @Gerrit
    Das 1100er das ich anspielen konnte war bzgl. Intonation ganz gut, kein wirklicher Unterschied zum Yani.
    Dagegen sprach mich das 1000er nicht so an.
     
  12. Sa(x)bine

    Sa(x)bine Ist fast schon zuhause hier

    Die Intonation ist super, ich bin sehr zufrieden. Kenne auch das Yani, ist natürlich gut, aber ich würde jetzt nicht tauschen wollen.
     
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  13. tbeck

    tbeck Ist fast schon zuhause hier

    Ich hatte mal ein 793 das war intonationsmäßig sehr schwierig. Dann hatte ich Weltklangs, die auch nur mit getunten S-Bogen gut intoniert haben.
    Irgendwann habe ich mich da zu einem Yamaha YBS 62 entschlossen und werde es auch nicht wieder hergeben, es sei denn ich gewinne im Lotto und könnte mir ein Inderbinen leisten.:)
     
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  14. Feuerstreuer

    Feuerstreuer Ist fast schon zuhause hier

    Mein 400er Buffet intoniert sehr gut. #C D #D in der oberen Lage muss man aus dem Bauch heraus spielen und dann spielt sich das sehr gut bis in die palmkeys. Man muss halt mitgehen was den Ansatz angeht aber im
    Vergleich zu meinem Tenor von Keilwerth 1950/60er ist das Buffet absolut unschlagbar.

    Als ich das s vor einem Jahr kaufte dachte ich mir noch:“ naja ich spiele halt jetzt so eine Einstiegströte und dann besorge ich mir ein richtiges Bariton, wenn ich das besser einschätzen kann.“

    Mittlerweile habe ich festgestellt, dass ein besseres so nicht so einfach zu finden ist. Mir gefallen die Weltklang schon ganz gut. Aber grifftechnisch sind die schwierig, günstig eher nur selten (<1600€) und oft auch nicht sauber in der Intonation. Hoch FIS fehlt sowieso bei den meisten älteren. Alles neuere was ich angespielt habe war vergleichbar oder schlechter bis 3500€ und höher kann ich mir nicht leisten. Ich habe mal ein shadow gespielt das wäre natürlich schon was feines und hat mir gut gefallen. Auch die Mechanik war für mich passend - aber das ist leider nicht möglich für mich.

    Was mir gut gefällt ist, dass es überall Stellschrauben gibt und fast nichts außer bB mit Kork oder Filz eingestellt bzw verknüpft ist. Ein kleiner Schraubendreher und kleines Spiel ist schnell weg. Der Korpus könnte etwas mehr Messing vertragen um stabiler zu sein und die Mechanik könnte etwas härter ausgebildet sein. Sicher kein Profiinstrument aber jetzt nach viel testen und einem Jahr drauf einspielen schneidet es im Vergleich nicht schlecht ab. Gebraucht eine Empfehlung und neu sicherlich in der Preisklasse genau so gut.

    Das mit dem Korpus kommt auch nur bei großen Lautstärken zum tragen, da er dann schon anfängt mitzuschwingen und das Gestänge ist bei den tiefen Becherklappen etwas nachschwingig am Anschlag, weil die Federn bei mir nicht so hart eingestellt sind. Das könnte man machen aber dann ist es auch schwieriger zu drücken ... jetzt ist es ein guter Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Genauigkeit und Kraftaufwand. Klanglich eher ein Instrument für smootheres Jazz oder Klassisches aber mit dem richtigen Mundstück geht es auch sehr gut los und kann richtig schreien. Wie bei den meisten Student Modellen spricht es sehr gut an und lässt sich super leise spielen. Das kann ein Vorteil sein ... nach oben ist die Dynamik beschränkt und ab 100db neigen die tiefen Töne bis B dazu das Bari in Eigenschwingung zu versetzen. Darüber ist alles sehr gut. Das haben aber außer dem shadow alle anderen auch gehabt. Eigenartigerweise auch die lowB, welche ich testete.

    Alles in allem ein schönes Schüler/Mittelklasse Bariton. Wenn man eins gebraucht bekommen kann sollte man es zumindest testen. Für mich war es halt wichtig für den Einstieg eins zu haben welches gut intoniert, weil ich da vom Tenor her echt eine Leidensgeschichte hatte und ich beim Bariton mir das ersparen wollte und mir sicher sein wollte das es an mir liegt. Eigentlich wollte ich es jetzt wieder tauschen aber ich finde nichts gleich gutes mit einem mir passenderen Sound. Und mittlerweile habe ich mich auch so darauf eingespielt, dass der Sound auch passt. Es müsste ein Schnäppchen kommen in Silber mit einem echt röhrigen Klang, hoch Fis, tief A, beulenfrei, mit guten Polstern, überall Stellschrauben und gerade frisch überholt ...

    Angebote auch zum Tausch nehme ich gerne an.

    ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.Dezember.2017
    Yetti gefällt das.
  15. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Da ich mich gerade auch mit der Anschaffung eines Baris beschäftige, möchte ich mich mal mit einer Frage anhängen, wenn das ok ist.
    Wie äußert sich denn die an verschiedenen Stellen beschriebene "weichere" Mechanik der nicht ganz so hochpreisigen Instrumente? Ich hatte zuletzt ein Buffet und ein Selmer in den Fingern. Mir ist da kein wesentlicher Unterschied aufgefallen. Am Selmer konnte ich die langen Achsen genauso verbiegen wie am Buffet!?
     
  16. holgi1964

    holgi1964 Ist fast schon zuhause hier

    Die Barianschaffung ist für mich evtl. in der nächsten Zeit auch interessant. Hab auch schon einiges getestet. Zwei Taiwanmodelle, Yamaha 32, Yanagisawa und Selmer.
    Was soll man sagen. Selmer und Yanagisawa waren klanglich, in Ansprache und Intonation für meinen Geschmack am besten.Irgendwie, je teuerer desto besser üner alle Oktaven.

    Auf ebay Kleinanzeigen gibts gerade ein Buffet Kupferinstrument. Das ist der klangliche Hammer. Aber nicht ganz billig.
     
  17. holgi1964

    holgi1964 Ist fast schon zuhause hier

    Die Weichheit bezieht sich eigentlich auf die Torsion. Aufgrund der langen Achsen werden diese in dem Moment wo das Polster auf den Kamin des Tonloches trifft über die Länge verdreht. Je „weicher“ die Achsen sind desto mehr, evtl. auch bleibend.

    p.s.:

    Eigendlich sind es maschinenbautechnisch Wellen. Wellen übertragen Drehmomente, Achsen nicht.
     
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  18. Longtone

    Longtone Kann einfach nicht wegbleiben



    Das klingt doch ganz gut - wenn man spielen kann. Wenn man nicht spielen kann kauft man besser kein Bari. :)
     
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  19. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Dann besteht immer noch die Möglichkeit, es zu lernen. Mit der Herangehensweise gäbe es sonst keinen Saxophonisten.
     
    murofnohp und 47tmb gefällt das.
  20. Gerrit

    Gerrit Experte

    Beim Yamaha 62E ist jede der langen Achsen etwa in ihrer Mitte mit einer Stütze und Führung versehen. Das stabilisiert die Mechanik erheblich. Das Keilwerth SX90, mit dem ich zuvor arbeitete wies diese robuste Konstruktion leider nicht auf und war daher wesentlich empfindlicher unbedurfte häufiger Korrekturen. Selbstverständlich sind der Klang, Ansprache und Stimmung am wichtigsten, aber gerade beim Bariton sollte man die mechanische Stabilität nicht außer acht lassen. Das bei eBay angebotene Buffet klingt herausragend, ein Freund bläst das gleiche Modell in Messing. Ein unglaubliches Instrument! Aber der Kupferkorpus dieses Instrumentes sorgt immer wieder für Probleme, man muss sehr behutsam mit ihm umgehen!
     
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