Nach 54 Jahren neuer Nummer 1 der Beatles in Deutschland….

Dieses Thema im Forum "Eigene (musikrelevante) Themen" wurde erstellt von Gelöschtes Mitglied 5328, 10.November.2023.

  1. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Hirnforscher wissen.
    Jedenfalls so viel, dass es kein Rechnen wie in einem Rechner ist. Das ist ja genau das Schwierige für Rechner, so zu arbeiten wie das Gehirn. Indem man versucht, im Rechner "neuronale Netze" zu basteln. Im Rechner hast du 0 und 1, und das wars. Im Gehirn hast du alles zwischen 0 und 1, und dann auch mal bis 10 rauf und bis -3 runter. Im Rechner kannst du im Wesentlichen addieren und Speicher füllen oder verschieben, aber das halt sehr schnell (und alle anderen Operationen werden davon abgeleitet), im Gehirn wirken Signale auf Neuronen ein, und die Neuronen dann wieder auf andere und so weiter. Und welche Neuronen auf welche einwirken, entwickelt sich ständig.

    Gehirn und Rechner könnten nicht verschiedener sein.

    Die Mathematik der Musik ist Verhältnisse und Symmetrien. Die Quart, die Quint - "schöne" Brüche. Ästhetik.
    Zugleich ist Musik eine Spezialität der Menschen, wie schon früher einmal diskutiert, brauchen wir hier nicht wieder aufwärmen. Aber auch tierische Gehirne funktionieren eben wie Gehirne.
     
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  2. GelöschtesMitglied11524

    GelöschtesMitglied11524 Guest

    Eigentlich schon sehr gut und vielleicht auch beeindruckend, aber doch entfernt von "sauber", wenn man genau hinhört.
     
  3. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Der Quantenkomputer scheint das aber dann über den Haufen zu werfen, wenn er mal das Labor verlässt.

    antonio

    PS: ich habe keine Ahnung- versuche aber noch immer dessen Funktionsweise ein wenig zu verstehen. Für mich gabs bisher auch nur Strom, bzw. Spannung oder keines von beidem.
     
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  4. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Das ja, aber der wird auch nicht wie ein Gehirn funktionieren. Er wird eher was "Drittes" werden.
     
  5. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Genau, sehe ich auch so, trotzdem werden sich wohl die möglichen Anwendungen radikal erweitern - so die Fachleute rechtbehalten.
     
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  6. Gelöschtes Mitglied 1142

    Gelöschtes Mitglied 1142 Guest

    Ja. Möglicherweise im Laufe der Zeit sehr viel intelligenter als ein Gehirn.
     
  7. GelöschtesMitglied11524

    GelöschtesMitglied11524 Guest

    Das was wir im Moment haben, ist laut ChatGPT sogenannte "Schwache KI". D.h., das was die kann, ist auf sehr eng gesteckte Aufgaben begrenzt und blickt kaum oder nicht über den Tellerrand.
    Soweit ich es verstanden hab, gibt es so etwas wie "Starke KI" noch gar nicht.

    Definition ChatGPT:

    "Schwache künstliche Intelligenz" (weak AI) bezieht sich auf Systeme, die auf eine spezifische Aufgabe oder ein bestimmtes Problem beschränkt sind und nur in diesem Kontext intelligent agieren können. Diese Systeme sind nicht in der Lage, über den definierten Anwendungsbereich hinaus eigenständiges Denken oder Verstehen zu zeigen. Siri oder Chatbots sind Beispiele für schwache künstliche Intelligenz, da sie darauf ausgerichtet sind, spezifische Anfragen zu beantworten oder Aufgaben in einem begrenzten Umfang zu erledigen.

    Im Gegensatz dazu bezieht sich "Starke künstliche Intelligenz" (strong AI) auf Systeme, die die Fähigkeit besitzen, allgemeine kognitive Funktionen auszuführen, die dem menschlichen Denken ähneln. Starke künstliche Intelligenz könnte eigenständiges Lernen, Problemlösungsfähigkeiten und ein umfassendes Verständnis verschiedener Aufgabenbereiche umfassen. Ein solches System würde in der Lage sein, Aufgaben zu bewältigen, die weit über den spezifischen Anwendungsbereich hinausgehen, für den es entwickelt wurde. Die Entwicklung von echter starker künstlicher Intelligenz ist jedoch bisher noch nicht erreicht worden und bleibt ein Ziel in der Forschung.
     
  8. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    und wird es auch so schnell nicht geben. Maschinen agieren immer in dem Rahmen, den der Programmierer ihnen vorgibt, in Form von Algorithmen, seien sie noch so komplex, dynamisch oder selbstoptimierend. Erst wenn der Computer in der Lage wäre, eigene Algorithmen zu kreieren, um eine an ihn herangetragene Problemstellung oder Aufgabe zu lösen, könnte man von "Intelligenz" oder von mir aus "starker KI" reden.

    Auch der Quantencomputer hat kein kreatives Moment in sich, sondern verstärkt bestenfalls die pure Rechenleistung um ein Vielfaches.

    Gruß,
    Otfried
     
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  9. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Wenn eine KI unserem Denken ähnlicher wird, macht sie dann auch unsere Fehler?:D;)
     
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  10. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Hier sehe ich es ähnlich wie Otfried:
    wobei "Intelligenz" aber nichts mit "Kreativität" zu tun hat. Hochintelligente Menschen müssen überhaupt nicht kreativ sein.

    ChatGPT macht ja Fehler...
     
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  11. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Kreativität im eigentlichen Sinne ist ein notwendiges Kriterium für Intelligenz. Dein zweiter Satz bezieht sich auf den Alltagsgebrauch für Menschen, da wird Kreativität etwas eingeschränkt benutzt
     
  12. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Das kommt jetzt auf Deine Definitionen von Kreativität und Intelligenz an... (und zu "Intelligenz" gibt es schon keine allgemein anerkannte, geschlossene Definition)

    Aber ein kurzer Versuch:
    Kreativität hat damit zu tun, neues zu kreieren.
    Intelligenz hat damit zu tun, zuerst einmal Vorhandenes zu verstehen, und dieses Vorhandene auf etwas anderes (vorhandenes) anzuwenden. Nichts neues in dem Sinn dabei.
     
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  13. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Mglw aber aus anderen Gründen.
    Lustigerweise stolpern wir hier auch immer wieder über die Begrifflichkeit von Intelligenz, v.a. wenn es um Vergleiche geht.
    Anders als andere Tierarten hier haben wir z.B. Armbanduhren entwickelt, was vermutlich eine bestimmte Intelligenz und Kreativität voraussetzt.
    Ein Schimpansen oder Quallen könnten das vermutlich nicht. Andererseits wäre so ein Teil für die vollkommen nutzlos, ähnlich der Protonenabsorbermatrix aus der Gegend von Proxima Centauri, die unser Leben auch nicht bereichern könnte. Wer ist da nun der Klügere oder Intelligentere?
     
  14. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Eben. Aber damit hat er dann das Potential um riesige Mengen an Möglichkeiten durchzuspielen und mit der gewünschten Aufgabe in Deckung zu bringen.
     
  15. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Ich bin kein Fan der Beatles. Finde die mukke nett, aber ob 53 oder 54 Titel....
     
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  16. Claus

    Claus Mod Emeritus

    Aber das tun sie doch längst - lies noch mal im Thread „ChatGPT“ nach…
     
  17. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Was von beiden jetzt?
    Und wen meinst Du?
     
  18. altomania

    altomania Ist fast schon zuhause hier

    Ob mit oder ohne KI, wenn an dem Titel nicht Beatles gestanden hätte, hätte ich vermutlich nicht länger als 30 sec reingehört. Ich finde den Song ziemlich fade.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.November.2023
    Rick gefällt das.
  19. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Nun gut, im Fragesatz steht ein "oder". Ist trotzdem keine Oder-Frage.
    Die kleinen und grünen bleiben zunächst außen vor.
     
  20. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Ich habe jetzt mal die Funktionsweise überflogen, und bleibe bei meiner Meinung. Aber natürlich gebe ich zu, dass ich viel zu wenig detaillierte Kenntnisse darüber besitze, um mehr als eine "Stammtisch Meinung" dazu zu haben.

    Gruß,
    Otfried
     
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